Variante Omikron

  • Die von südafrikanischen Virologen entdeckte Variante Omikron (B.1.1.529), ist anscheinend bereits weltweit verbreitet. Nachgewiesen wurde heute ein Fall in Belgien. Die Betroffene hatte keinerlei Südafrika-Kontakt gehabt. Dargestellt wurden zeitgleich zwei Fälle in Hongkong. Die Fälle in Israel hatten Südafrika-Kontakt.
  • Noch ist unklar, ob unsere bisher genutzten Impfstoffe Schutz vor der neuen Variante bieten.
  • Der R0-Wert ist unbekannt.
  • Luftreinigungsgeräte und UVC-Strahler wirken auch gegen die neu beschriebene Variante zuverlässig, weil sie gegen alle Aerosol-gebundenen Erreger wirken.

Impfungen teilweise unwirksam

  • Wir bitten alle Patienten, die gegen SARS-CoV-2 nicht mit Comirnaty oder mit Spikevax geimpft wurden, sich dringend über unser Kontaktformular in der Praxis zu melden. Sie sind auch bei hohen Impftitern nicht ausreichend gegen die aktuelle Virusvariante geschützt.
  • In unserer Praxis sind aktuell etwa 85% aller Patienten gegen CoVID-19 geimpft, etwa 10% allerdings mit unwirksamen Impfstoffen. Wir selbst waren aufgrund einer Vereinbarung zwischen der KBV und dem Bundesgesundheitsminister leider bis Juni nicht in der Lage, uns an den Schutzimpfungen zu beteiligen. Wir hatten seinerzeit keine Möglichkeit, unsere Patienten mit wirksamen Präparaten zu versorgen.
  • Aktuell verfügen wir über Impfstoff-Zusagen für alle Patienten der Praxis.
  • Soweit Sie planen, auch Ihre Kinder gegen das Virus impfen zu lassen, melden Sie sich bitte ebenfalls über unser Kontaktformular. Bei fast allen Kindern zwischen dem 5. und dem 11. Lebensjahr wird eine Voruntersuchung erforderlich sein. Mit diesen Voruntersuchungen beginnen wir, sobald die EMA den Impfstoff freigibt. Dies wird vermutlich am 24.11.2021 der Fall sein.
  • Bitte respektieren Sie alle Menschen, die sich gar nicht impfen lassen wollen. Diese Menschen riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit. Sie sind an der Pandemie und an den aktuellen Inzidenzen aber nicht schuld.
  • Bleiben Sie in den nächsten Wochen besonders vorsichtig, auch wenn Sie wirksam geimpft worden sind.

Schulen als Brutstätten von SARS-CoV-2?

  • Das Hessische Corona-Kabinett hat am 02.11.2021 beschlossen, dass SARS-CoV-2 in Schulen nicht mehr durch Aerosole übertragen wird. Nicht anders kann man die neueste Änderung der Quarantänebedingungen für Schulen deuten: Bei einem Corona-Fall soll künftig nur noch das positiv getestete Kind in die Isolation gehen. Bislang wurden auch enge Kontaktpersonen oder Sitznachbarn in Quarantäne geschickt. Wie zur Strafe für den Corona-Fall in ihrer Klasse, müssen aber alle Schülerinnen und Schüler der Klasse nach einem bestätigten Corona-Fall 14 Tage lang ihre Maske auch am Platz tragen. Die gesamte Klasse wird zudem täglich getestet.
  • Noch ist unklar, wie SARS-CoV-2 auf die neue Regelung reagiert. Verblüfft, vermutlich. So leicht hatte man es dem Virus schon lange nicht mehr gemacht.

Infektionsschutz im Winter 2021/2022

  • In den kommenden Wochen werden wir besondere Maßnahmen ergreifen, um Infektion zwischen unseren Patienten zu verhindern.
  • Bitte kommen Sie nicht ohne Termin in unsere Praxis. Unser Wartebereich ist geschlossen. In unserer Praxis dürfen sich in der kommenden Zeit nie mehr Personen aufhalten als gerade zeitgleich behandelt werden.
  • Bitte kommen Sie auf keinen Fall zu uns, wenn Sie Anzeichen einer Infektion verspüren oder wenn Sie mit einer infizierten Person Kontakt hatten. Dr. Stock wird sie stattdessen besuchen.
  • Halten Sie sich auch im Alltag möglichst von anderen Menschen fern. Die weitere Verbreitung von SARS-CoV-2 wird nicht den Untergang des Abendlands bedeuten. Sie selbst werden aber vielleicht schwer krank. Auch geimpfte Menschen können sehr lange sehr ansteckend sein. Eine bundesweite Inzidenz von mehr als 300 sollte in diesem Winter für niemanden überraschend sein.
  • Vergessen Sie nie, dass SARS-CoV-2 über Aerosole - durch das Ein- und Ausatmen von Luft - übertragen wird.
  • Mehr als 80% unserer Patienten sind bislang geimpft. Mehr als 10% der Geimpften werden in diesem Winter trotzdem von der Delta-Variante von SARS-CoV-2 infiziert werden. Auch fast alle Ungeimpften werden infiziert werden, viele davon sogar krank.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Schulen. Meiden Sie Seniorenheime. Benutzen Sie möglichst nicht den öffentlichen Nahverkehr, auch nicht den Fernverkehr. Verzichten Sie auf Mietautos und Car-Sharing.
  • Kaufen Sie sich ein paar Vorräte und ein paar gute Bücher. Besitzen Sie bereits Luftreiniger? Machen Sie sich es zu Hause bequem oder genießen Sie die Natur. Erinnern Sie sich und Ihre Angehörigen daran, dass es genug Impfstoff für alle Patienten gibt.
  • Auch dieser Winter geht wieder vorbei.

Es brennt nicht mehr.

  • Seit Tagen geht die Corona-Inzidenz zurück. Immer wieder infizieren sich Menschen. Manche werden auch krank. Insgesamt haben wir derzeit aber mit SARS-CoV-2 kein Problem. Das ist der richtige Zeitpunkt für einen Richtungswechsel.
  • Wenn ein Haus nicht mehr brennt, braucht man keine Straßenabsperrung mehr. Jetzt geht es um Wiederaufbau und besseren Brandschutz. Richtiges Verhalten bei Feuer sollte geübt werden. Ganz ohne Angst.
  • Bezogen auf die Pandemie bedeutet das: Wir brauchen jetzt Luftfilter und UV-Strahler für alle Schulen und alle Klassenräume, alle Altersheime und für den öffentlichen Nahverkehr. Längst werden diese Geräte von Behörden, großen Firmen und Arztpraxen genutzt.
  • Alles sollte darauf überprüft werden, ob es die Verbreitung von SARS-CoV-2 fördert. Drangvolle Enge und schlechte Luft waren niemals gut.
  • Halten wir Abstand! Nutzen wir Technik! Rüsten wir uns mit gut sitzenden Masken und mit Schutzbrillen für den Fall aus, dass SARS-CoV-2 wieder zum Problem wird! Üben wir den Gebrauch dieser Ressourcen, nutzen wir Schutzimpfungen, trainieren wir unsere Abläufe! Vermeiden wir Leichtsinn! Aerosole sind bei Corona wie ein brennendes Streichholz auf der Couch.
  • Optimieren wir unsere Forschung! Deutschland stand in der Corona-Forschung nicht einmal mittelmäßig da.
  • Bauen wir unsere Schulen endlich um! Wir brauchen kleine Klassen, neue Lehrkonzepte, Platz, Sauberkeit. Überdenken wir das Konzept des Altersheims. Ist es wirklich am besten und wirklich am billigsten, Menschen derart intensiv zu halten? Brauchen wir wirklich noch alle Bürohochhäuser? Müssen wirklich jeden Tag so viele Menschen pendeln?
  • Heben wir jetzt alle Corona-Beschränkungen auf! Unser Gesundheitswesen war niemals aufgrund der Pandemie überlastet. Selbst, wenn es in diesem Winter ein neues Problem gäbe, hätten wir zur Reaktion genug Zeit. Der Schutz der Schwächsten (Schüler, Senioren) und ein menschengemäßes, freies Leben, passen zusammen. Jeder soll vorsichtig bleiben, aber Angst frisst uns auf.
  • Wir lassen doch auch kein Haus leer stehen, nur weil es in Häusern Feuer geben kann. Also los! Wann, wenn nicht jetzt?

Durchseuchungsbeginn

  • In wenigen Tagen beginnt in Hessen ein Projekt, das man eher einem Corona–Leugner, als dem hessischen Corona–Kabinett zugetraut hätte. Im Ergebnis werden alle hessischen Schüler und alle ihre Familienangehörigen mehr oder weniger kontrolliert mit SARS-CoV-2 durchseucht.
  • Hessens Schulen öffnen am kommenden Montag ohne jede Phase des Distanzunterrichts. Distanzunterricht wurde für das gesamte kommende Schuljahr durch das Corona–Kabinett Hessens ausdrücklich ausgeschlossen, wie auch immer die Pandemie verläuft. Das hat natürlich viel Geld für die andernfalls nötige Digitalisierung gespart.
  • Gleichzeitig gibt es keinerlei Schutz vor einer Infektion in der Schule. Weder gibt es in hinreichender Zahl Luftreiniger, noch hat man die Klassengrößen angemessen verringert. Es wurden keine neuen Unterrichtskonzepte entwickelt. Die Schülerbeförderung wurde nicht verändert. Auch die Stundenpläne sind wie zuvor.
  • Um die Eltern zu beruhigen, werden den Kindern in den ersten 14 Tagen Papierfetzen ("Masken") vor das Gesicht gehängt. Um die Gesundheitsämter zu beruhigen, werden mehrere Antigen-Schnelltests pro Woche durchgeführt. So erfährt man in den Krankenhäusern frühzeitig, auf wieviele Patienten man sich demnächst einzustellen hat.
  • Inzwischen glauben immer mehr Menschen an eine Verschwörung und fragen sich, wer dahinter steckt. Fragen Sie sich lieber, wo die Dummheit ihre Zentrale hat.

Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2

  • Schutzimpfungen sind eine höchstpersönliche Angelegenheit. Deshalb werden Sie in meinem Blog auch nur Empfehlungen zum Einsatz bestimmter Impfstoffe finden, keine Empfehlung dagegen zur Schutzimpfung selbst.
  • Natürlich kennen Sie meine persönliche Position. Ich impfe seit dem 7. Juni von morgens bis abends gegen SARS-CoV-2. Ich habe inzwischen auch eine nennenswerte Anzahl von Kindern geimpft, die zwölf Jahre alt oder nur wenige Jahre älter sind. In meiner Praxis werden diese Kinder in der zweiten Hälfte der Sommerferien bevorzugt geimpft.
  • Ich werde aber jedem entgegentreten, der aus moralischer Überheblichkeit, aus Angst oder aus Dummheit versucht, meine Patienten mit Druck zur Impfung zu bewegen. Schutzimpfungen schützen nie andere Menschen. Schutzimpfungen schützen immer nur genau Sie selbst. Sie selbst tragen auch jedes Risiko allein.
  • Niemand hat das Recht, Sie unter Druck zu setzen.
  • Darf Ihnen jemand verbieten, Auto zu fahren (wesentlich gefährlicher als CoVID-19) oder mit einem Mountainbike durch den Wald? Organisiert irgendwer einen Mob, weil Sie rauchen, Fußball spielen oder keinen Cholesterinsenker einnehmen?
  • In meiner Praxis haben sich auch höchst verantwortungsvolle Menschen nach gründlicher Abwägung gegen eine Schutzimpfung entschieden.
  • Jeder hat das Recht, sich nicht gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Alle Eltern haben das Recht, ihre Kinder nicht gegen dieses Virus immunisieren zu lassen.
  • Sogar absichtlich infizieren darf man sich. Davon rate ich allerdings ab.
  • Für alle Fragen meiner Patienten zur Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 habe ich aber immer ein offenes Ohr. Rufen Sie jederzeit an! Lassen Sie sich individuell beraten.
  • Wenn Sie sich anschließend für Ihre eigene Schutzimpfung oder für die Impfung Ihrer Angehörigen entscheiden, dann impfe ich Sie mit dem für Sie besten Impfstoff.
  • Wenn Sie sich nicht für eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 entscheiden, kennen Sie nach meiner Beratung zumindest den Stand der Wissenschaft und Ihr individuelles Risikoprofil.
  • An meinem Gefühl tiefer Fürsorge und an meiner Wertschätzung für Sie ändert Ihre Entscheidung nichts.

Sind Sie immun?

Erfolg gegen die Grippe - Fehlschlag gegen CoVID-19

  • Seit Februar 2020 geht der sogenannte Westen nach dem WHO-Handbuch zur Bekämpfung der Influenza gegen die Corona-Pandemie vor. Man trägt Maske, hält voneinander Abstand, desinfiziert Hände und Flächen. Zur Kontaktnachverfolgung setzt man in Deutschland sogar die Bundeswehr ein. Deutschland war damit extrem erfolgreich. Hat im Winter 2020/2021 irgendwer irgendwen mit Grippe gesehen?
  • Gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2 hatte die Influenza-Strategie eher keinen Erfolg.
  • Die renommierte australische Wissenschaftlerin Lidia Morawska hat bereits am 3. April 2020 einen Aufruf publiziert: „Airborne transmission of Sars-CoV-2: The world should face the reality.“ Sie stellte schon damals fest, dass SARS-CoV-2 durch das Einatmen von Viren hervorgerufen wird. Zu der Zeit wurden bei uns noch die Desinfektionsmittel und das Toilettenpapier knapp. Unsere Politiker riegelten die Kinderspielplätze ab.
  • Nach drei Wellen der Corona-Pandemie ist es nun Zeit, den tatsächlichen Hauptübertragungsweg des Erregers von CoVID-19 zu erkennen und ihn zu blockieren: die Übertragung durch geatmete Luft, den Transport von SARS-CoV-2 im Wege des Aerosols.

China hat mehr als 1 Milliarde CoVID-19 Impfstoffdosen verabreicht.

  • Insgesamt wurden bis Samstag 1.010.489.000 Schutzimpfungen verabreicht worden, so Chinas Nationale Gesundheitskommission (NHC).
  • Allein in den letzten fünf Tagen seien 100 Millionen Impfungen verabreicht worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
  • In China leben rund 1,4 Milliarden Menschen. Damit liegt das Land bei den verabreichten Impfdosen pro 100 Menschen derzeit noch hinter Nationen wie den USA und Großbritannien zurück.
  • China hat aber damit begonnen, Menschen unter 18 Jahren zu impfen, wobei Teenager die Impfstoffe von Sinopharm und Sinovac erhalten können.
  • Die Regierung in Beijing habe sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahres mindestens 70% der in Frage kommenden Menschen zu impfen, berichtete Xinhua unter Berufung auf den stellvertretenden Leiter des NHC, Zeng Yixin.
  • Im Moment rettet sich China noch durch eine rigorose Abschottung vor einem größeren Eintrag der Delta-Variante in sein Land. Ausbrüche innerhalb Chinas werden mit martialischen Maßnahmen bekämpft. Auf Dauer werden diese Maßnahmen nicht reichen. Dies ist der Grund, weshalb die Impfkampagne in China seit einigen Wochen einen gewaltigen Anschub erhält.

Coronaviren als Waffe

  • Noch im Februar 2020 bezeichneten einige namhafte Wissenschaftler die Epidemie von Wuhan als Naturkatastrophe. Diese Festlegung war als Solidaritätsadresse an einige ihrer Kollegen in China getarnt. Sie unterbanden damit für viele Monate jede Erforschung über die Herkunft von SARS-CoV-2.
  • Die gleichen Wissenschaftler und ihre Arbeit sind seit 2012 selbst Gegenstand kritischer Diskussion. Genau sie waren jahrelang an der Entwicklung von Kriegswaffen auf der Basis von Coronaviren beteiligt. Gain of Function heißt die Forschungsrichtung, die sich unter dem Deckmantel der Enthüllung des Schlimmstmöglichen mit der Entwicklung kaum kontrollierbarer Biowaffen befasst.
  • Wie, so lautete ihre Frage, macht man aus harmlosen Coronaviren gefährliche Krankheitserreger für Menschen?
  • Im Frühjahr 2020 ergab sich daraus ein auf den ersten Blick kindisch wirkender Streit.

Kinder schützen

  • Seit dem Frühjahr 2020 ist bekannt, dass SARS-CoV-2 vor allem über die Luft übertragen wird. Man sollte sich also möglichst selten in Gruppen in Innenräumen aufhalten. Notfalls muss man mit Luftreinigern oder mit raumlufttechnischen Anlagen arbeiten, wenn man Gruppen in Innenräumen schützen will. Schlecht sitzende Masken vor Gesichtern helfen wenig. Antigen-Schnelltests schützen gar nicht.
  • Seit dem Sommer 2020 weiß man, dass Kinder ebenso infektionsgefährdet und ebenso infektiös sind wie Erwachsene. Was unsere Kinder in drei Wellen vor Corona schützte, war der flächendeckende Distanzunterricht und das weit greifende Verbot von Spaß und Spiel.
  • Was liegt also näher, als Schulen, Kindertagesstätten und den öffentlichen Nahverkehr technisch aufzurüsten, so dass Schule während der Corona-Pandemie im Präsenzunterricht zu verantworten ist? Der Hessische Ministerpräsident selbst äußerte Unverständnis, weil die Schulträger Hessens keine Luftreinigungsgeräte anschafften. Bundeskanzleramtsminister Braun sagte den Schulträgern Deutschlands erst vor wenigen Wochen eine 80%ige Kostenübernahme zu, wenn sie in alle Schulen raumlufttechnische Anlagen einbauen ließen.
  • Tatsächlich liegt nichts ferner. Niemand sichert Schulen ab. Schon in Normalzeiten wurden Schulen vernachlässigt. Altes Mobiliar, modern-antiquarische Technik, Kreide und Platzmangel waren und sind deutscher Schulstandard. Ich bekomme das nun seit fast 50 Jahren mit. Alle reden vom Kindeswohl. Das ist ein schönes Wort, wenn man sich profilieren will. Niemand interessiert sich wirklich dafür.
  • Auch in der Pandemie sind in Wirklichkeit alle Schüler und alle Eltern auf sich allein gestellt.
  • Deshalb bieten wir gleich ab dem 07.06.2021 Corona-Schutzimpfungen für alle unsere Patienten vom 12. Lebensjahr aufwärts an.
  • Die vierte Corona-Welle im Herbst kommt so sicher wie Weihnachten ohne Schnee. Diesmal könnten die Varianten aus Südafrika und aus Indien unsere Problemgegner sein.
  • Genießen Sie also mit Ihrer Familie den Sommer im Freien, aber denken Sie auch an den Schutz Ihrer Kinder für die nächsten Monate. CoVID-19 trifft nicht nur sogenannte Vorerkrankte. Es geht auch nicht immer um Leben und Tod. Man könnte ein Buch über Kinder und CoVID-19 schreiben. Erst in einigen Jahren werden wir umfassend sehen, welche Schäden die scheinbar harmlose Ersterkrankung durch SARS-CoV-2 in der Jugend unserer Kinder angerichtet hat.
  • Wenn Sie individuelle Beratung suchen, rufen Sie uns an. Wenn Sie sich bereits für eine Schutzimpfung entschieden haben, buchen Sie einfach gleich Ihren Termin.

AstraZeneca

  • Am 07.02.2021 empfahl ich, den heute Vaxzevria genannten Impfstoff von AstraZeneca nicht mehr zu verwenden, weil ich große Zweifel an seiner Wirksamkeit hatte. Die Zulassungsstudien wirkten zu unprofessionell.
  • Ein paar Wochen später kam der Impfstoff aufgrund merkwürdiger Thrombosen in Verruf.
  • Dann warfen hochrangige Gesundheitsbehörden in den USA dem Hersteller vor, er habe seine Daten unseriös präsentiert.
  • In dieser Woche nun kam heraus, dass es ein schweres Qualitätsproblem bei Vaxzevrias Herstellung gibt.In unserer Praxis wird Vaxzevria jedenfalls nicht verimpft. Wir verwenden für den Start unserer Impfkampagne am 07.06.2021 die Impfstoffe Comirnaty (von BioNTech und Pfizer) und Corona-Vaccine Janssen.

SARS-CoV-2-Schutzimpfungen: Termine für Sie

SARS-CoV-2-Schutzimpfungen ab dem 09.06.2021

  • Der privatärztliche Bundesverband (pBV) meldete gestern, Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 bei privatärztlich tätigen Hausärzten könnten nach dem 07.06.2021 beginnen.
  • Wir sind darauf eingestellt. Es wird Impftermine in unserer Praxis selbst geben, sobald wir Impfstoff haben. Hierzu haben wir ein spezielles Außenwartezimmer auf der Grünfläche hinter unserer Praxis eingerichtet. Es sieht wie ein Corona-Impfzentrum unter freiem Himmel aus.
  • Wir besuchen Sie zum Impfen aber auch in Ihrer Wohnung, wie gewohnt. Außerdem planen wir eine Impfstraße. Ihr Auto wird Ihr Wartezimmer sein.
  • 1000 Impfdosen für den Juni haben wir vorbestellt. Mal sehen, was tatsächlich kommt.

Impfungen angeblich wirklich ab Juni 2021

  • Der privatärztliche Bundesverband (pBV) meldete heute, das Bundesgesundheitsministerium habe ihm zugesichert, "dass […] Privatärzte im Juni impfen werden".
  • Auch im Juni, müsste es heißen, denn wir impfen ja bereits seit Jahren jeden Tag.
  • Ich bin gespannt, ob die neue Zusicherung auch heißt, dass es Corona-Impfstoff für Privatpatienten und ihre Hausärzte geben wird. Seit gestern gibt es für uns jedenfalls nicht einmal mehr den Stoff von AstraZeneca. Er sei selbst im Impfzentrum in Büdingen knapp.

Impfungen angeblich ab Juni 2021

  • Ab Juni sollen endlich auch Privatärzte gegen SARS-CoV-2 impfen dürfen, so Die Zeit am 29.04.2021. Das habe das Bundesgesundheitsministerium zugesagt, berichtete Dr. Christoph Gepp, stellvertretender Vorsitzender des Privatärztlichen Bundesverbandes (pbv), auf Anfrage des Kölner Stadt-Anzeigers. Das Ministerium habe den Verband beauftragt, eine Infrastruktur aufzubauen, mit der die durchgeführten Impfungen zentral an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden können.
  • Bislang ist es Apothekern noch bei Strafe verboten, Impfstoffe an freie Ärzte oder Betriebsärzte abzugeben. Der Impfstoff gegen SARS-CoV-2 steht in Deutschland seit dem 31.03.2021 exklusiv dem Gesprächspartner von Jens Spahn aus der Nacht vom 30.03. auf den 31.03.2021 und der durch ihn vertretenen Gruppe zur Verfügung.
  • Warten wir ab, ob dem Bundesgesundheitsminister oder dem Vizekanzler in der Zwischenzeit weitere Schikanen einfallen, mit denen die Impfung von Privatpatienten durch ihre eigenen Hausärzte behindert werden können. Wir haben in den letzten Wochen viel über Lobbyismus im deutschen Gesundheitswesen gelernt.

Impfung hin, Impfung her

  • In etwa 3 Wochen werden wir auch in unserer Praxis gegen SARS-CoV-2 impfen können, wird heute Morgen kolportiert. Was soll man glauben?
  • Angeblich habe das Bundesgesundheitsministerium Zertifikate der Landesärztekammern akzeptiert. Angeblich habe man ein Verfahren gefunden, um den Status aller Geimpften auch in Privatpraxen und bei Betriebsärzten zu erfassen.
  • Hoffnung hat man ja gern. Also, dann hoffen wir mal.

Sehr gern.

  • Bei Bundesminister Spahn herrscht Mangel an Impfstoff, aber niemals Mangel an Begründungen.
  • Sehr gerne möchte er auch Privatärzte impfen lassen. Eine zwingende Voraussetzung sei jedoch, dass es eine sichere Authentifizierung von Arztpraxen gibt, die tatsächlich Impfungen durchführen. Im Gegensatz zu Kassenärzten gäbe es bei Privatärzten doch keine einheitliche Praxisnummer über die lebenslange Arztnummer (LAN) hinaus. Die LAN existiere allerdings auch für Ärzte, die schon lange Jahre nicht mehr als Ärzte tätig sind und weise Privatärzte somit nicht als niedergelassen aus.
  • Wie haben die Apotheken das bislang nur hinbekommen?
  • Wieso klappt das alles bei den anderen Impfstoffen, nur bei Impfstoff gegen SARS-CoV-2 nicht?
  • Gestern schickte mir übrigens meine Landesärztekammer unaufgefordert ein Zertifikat. Es weist mich als niedergelassen und meinen Betrieb als eine Arztpraxis aus. Mit diesem Zertifikat könne ich mich und meine Mitarbeiterinnen beim Impfzentrum melden. Wir würden dann bevorzugt geimpft. Was alles möglich ist…

Impftermine SARS-CoV-2

Unsere ersten Schutzimpfungen mit Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 finden vermutlich am 7., am 8. und am 9.4.2021 statt. Wir werden uns möglichst bald bei Ihnen melden, um Termine zu vereinbaren. Auch in Zukunft finden Corona-Impfungen in Hausarzt-Praxisen vermutlich mittwochs, donnerstags und freitags statt.
Bitte
registrieren Sie sich weiterhin über unsere Website, wenn Sie von uns gegen CoVID-19 geimpft werden wollen.
Bitte sagen Sie bereits mit Impfzentren vereinbarte Impftermine nicht ab, wenn Sie von uns noch keinen definitiven Impftermin erhalten haben. Impfzentren werden bevorzugt beliefert.

Wir impfen bald!

Liebe Patienten,

unsere Praxis ist seit gestern offiziell mobiles Impfteam für das
Impfzentrum Wetterau. Davon unabhängig rechnen wir inzwischen mit ersten Impfstoff-Lieferungen auch über den traditionellen Apotheken-Weg. Dies dürfte in der ersten April-Woche der Fall sein.
Wir werden mehrere
Impfstoffe einsetzen. Allerdings ist Impfstoff gegen SARS-CoV-2 überall knapp.
Bitte
registrieren Sie sich jetzt über unsere Website, wenn Sie von uns gegen CoVID-19 geimpft werden wollen.
Bitte sagen Sie bereits mit Impfzentren vereinbarte Impftermine nicht ab, wenn Sie von uns noch keinen definitiven Impftermin erhalten haben. Impfzentren werden bevorzugt beliefert.

Herzliche Grüße,
Dr. Wolfgang Stock

Antigen-Schnelltests im Schulbetrieb

  • Viele Eltern befürchten, dass Schulen nach Ostern unkontrollierbare Corona-Überträger sind.
  • Mit Antigen-Schnelltests wollen viele Politiker den „Schulbetrieb sicher machen“ bzw. "schrittweise wieder erlauben".
  • Hier können Sie nachlesen, ob das geht.

Schule und Sicherheit

  • „In Deutschland hat die dritte Welle schon begonnen“, sagte RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler kürzlich im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU) in Genf. „Ich bin sehr besorgt.“
  • Träger der dritten Welle ist die britische Mutante B.1.1.7 von SARS-CoV-2. Sie ist erheblich gefährlicher für Menschen als das Ausgangsvirus. Viele junge Menschen werden als Schwerkranke betroffen sein.
  • Gleichzeitig fehlt in Deutschland Impfstoff überall. Eine spezifische Therapie gegen CoVID-19 gibt es nicht.
  • Da macht der Hessische Kultusminister Hessens Schultüren auf. Eltern und Lehrer hätten ihn gebeten.
  • Lorz und die Kreise und kreisfreien Städte haben die Schulen in den letzten Monaten weder mit Abluftanlagen noch mit Luftreinigern ausgestattet. Weder wurden von ihm Konzepte für Pandemie-gerechten Schulbetrieb vorgelegt noch zusätzliche Lehrkräfte eingestellt. Das geht nicht gegen Minister Lorz persönlich. Er handelt wie die ganze Kultusministerkonferenz (KMK). Was macht ein Kultusminister eigentlich den ganzen Tag?
  • Man mag ihm ohnehin zugute halten, dass R. Alexander Lorz mit Naturwissenschaften und Medizin nichts zu tun hat. Vielleicht ist er schlecht beraten. Vielleicht ist er im Kultusministerium einfach der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort.

Schnelltests

Wo ist der Impfstoff?

Liebe Patienten,

wir erhalten derzeit weit mehr Anfragen zu
Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2, als wir einzeln beantworten können. Deshalb hier: Wir werden Sie impfen, sobald uns erlaubt wird, Impfstoff zu kaufen. Wir werden Sie im Rahmen der bedingt erteilten Zulassungen versorgen, adaptiert auf Ihr individuelles Risiko. Nicht jeder braucht einen Integralhelm und einen feuerfesten Ganzkörperanzug im Auto, mancher schon. Wir kennen Ihre Lebenssituation und Ihre Gesundheitsgeschichte. Das nutzen wir, so dass daraus Ihr Vorteil wird. Verfolgen Sie neben den vollmundigen Ankündigungen einiger Politiker in den nächsten Wochen bitte auch diesen Blog. Hier erfahren Sie zuerst, ob es überhaupt stimmt, dass Hausärzte impfen dürfen und dass es Impfstoff gibt.

Herzliche Grüße,

Dr. Wolfgang Stock

Wir könnten impfen.

  • In den USA darf der Impfstoff von BioNTech und Pfizer ab sofort bis zu zwei Wochen lang bei den Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Bisher musste das bei minus 80 bis minus 60 Grad Celsius geschehen. Nun sind - für längstens zwei Wochen - Transport und Lagerung auch im Temperaturbereich von minus 25 bis minus 15 Grad erlaubt.
  • Wie bisher ist es zudem zulässig, den Impfstoff bis zu fünf Tage lang bei Kühlschranktemperatur aufzubewahren, bevor er verwendet wird.
  • Schon nach der Beantragung der neuen Genehmigung vor einer Woche hatten wir uns um den SARS-CoV-2-Impfstoff von Pfizer bemüht. Man schätze unsere Bemühungen, hieß es bei BioNTech. Leider dürfe der Impfstoff in Deutschland nur an Behörden verkauft werden.
  • Wir wären zwar flexibel, schnell und startklar gewesen. Zu einer Behörde macht uns das natürlich nicht. Außerdem sind wir nicht in den USA.

AstraZeneca

  • Der Einsatz von Impfstoffen gegen eine Infektionskrankheit will wohl erwogen sein. Impfstoffe müssen wirksam sein. Sie sollen wenig schädlich sein. Man braucht zu Beginn einer Impfkampagne hinreichend viele Dosen davon. Man muss möglichst weltweit und gleichzeitig impfen, wenn man die Entstehung resistenter Varianten des bekämpften Erregers verhindern will.
  • Hält man sich an diese Grundsätze nicht, erzeugt man mehr Schaden beim Einsatz von Impfstoffen, als zuvor vorhanden war.
  • Der Einsatz des Impfstoffs von University of Oxford und AstraZeneca ist bereits obsolet. Er wirkt nicht gegen die sogenannte Südafrika-Variante von SARS-CoV-2. Diese wird uns in ein paar Monaten ernsthaft bedrohen.
  • Mehrere Ausbrüche gab es inzwischen auch bei Menschen, die sich mit dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer impfen ließen. Er scheint gegen die weit verbreitete Britische Variante nur begrenzt wirksam zu sein.
  • Ich empfehle derzeit, den Impfstoff von AstraZeneca vorerst nicht mehr zu verwenden. Es ist völlig unklar, ab wann ein Mensch anschließend gefahrlos mit einem alternativen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 geimpft werden kann. Schwer zu beurteilen sind die Daten zum russischen Impfstoff Sputnik V. Gar nicht nachvollziehen kann ich die Daten der drei Impfstoffe rein chinesischer Produktion.
  • Wer dringend geimpft werden möchte, greift derzeit am besten auf die Präparate von BioNTech oder Moderna zurück.

Ruhe vor dem Sturm

  • Nichts half so sehr gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2, wie das Ende des Präsenzunterrichts in Deutschlands Schulen im Dezember 2020. Seither nahm die Zahl der neu Erkrankten ab. Die Schulen, und mit ihnen der öffentliche Nahverkehr, waren in Deutschland der maßgebliche Treiber der Pandemie.
  • Die meisten Schüler sind mit dem schulgestützten Unterricht zu Hause gut bedient. Von den psychiatrischen Schülerproblemen der Boulevardblätter ist in der Realität nichts zu sehen.
  • Von den Kultusministern sieht man allerdings auch nichts. Medienbeiträge pädagogischer Hochschulen zur Entwicklung einer nachhaltigen Mischung aus Unterricht in Schulgebäuden und Unterricht zu Hause sind weit und breit nicht in Sicht. Fast nirgendwo kam es in den letzten Wochen zur Ausstattung von Schulen mit technischem Schutz vor SARS-CoV-2.
  • Inzwischen halluzinierten Berliner Minister schon wieder Schulöffnungen.
  • Im Januar 2021 gab es mehr infizierte Erzieherinnen in Kitas als infizierte Pflegekräfte im Krankenhaus.

Kritische Phase der Pandemie

  • SARS-CoV-2 lässt sich mit den Methoden der westlichen Länder nicht mehr aufhalten. Aber selbst China kann sich nicht mehr lange sicher vor der Rückkehr größerer Virusmengen sein. Allzuschnell schreitet die Ausbreitung des Erregers derzeit voran.
  • In politischer Not lassen immer mehr Staaten vielversprechende, aber noch nicht vollständig geprüfte Impfstoffe zu.
  • Noch immer fehlt jede Strategie. In kleinen Volksgruppen tritt die Menschheit gegen den global aktiven Erreger an.
  • Den größten Beitrag wissenschaftlicher Erkenntnisse liefert übrigens nicht Deutschland. Großbritannien hält unter allen westlichen Ländern noch am erkennbarsten die Fahne der Wissenschaft hoch. Originalliteratur liest man aber längst nicht mehr nur auf Englisch. Chinesisch wird immer wichtiger.
  • Deutschland liegt nur in puncto sinnlose Vorschriften auf Weltrang 1. Man findet insgesamt nicht einmal zehn sinnvolle Fachblogs in deutscher Sprache zur Corona-Pandemie. Nicht viele Professoren in Deutschland sind in der Krise überhaupt wissenschaftlich produktiv. Wir sollten uns nicht nur vor dem Virus fürchten. Gefährlich für unsere Zukunft sind auch wir Deutsche selbst. Nicht alle? Sie nicht? Zum Glück.

Kontrolle gewinnen

  • Eine ganze Reihe von Wissenschaftlern hat gestern dazu aufgerufen, die Zahl der täglich neu Infizierten europaweit zu senken. Ziel müsse sein, diese Zahl auf 10 pro 1 Million Einwohner zu drücken. Die Kollegen halten wie wir für richtig, schnellstmöglich aus der Phase der Dekompensation zurück in die Phase des Kontrollversuchs zu kommen. Zu den Unterzeichnern gehören nicht Herr Prof. Dr. Dr. Gottschalk vom Gesundheitsamt in Frankfurt, Dr. Gassen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, nicht Prof. Dr. Streeck und auch nicht Prof. Dr. Schmidt-Chanasit.
  • Das öffentliche Leben muss zunächst europaweit einige Wochen lang fast zum Stillstand gebracht werden. In dieser Zeit müssen Schulen, Kindertagesstätten und Verkehrsbetriebe technischen Schutz erhalten.
  • Es bedarf einer klaren Strategie und einer transparenten Kommunikation.
  • Kehren wir in Europa nicht oder nicht gemeinsam in die Phase des Kontrollversuchs zurück, werden wir auch mit Schutzimpfungen im Winter 2021/2022 wieder vor den gleichen Problemen stehen.

Hoffnung im Desaster

  • Für den Fall der Dekompensation haben wir bereits im Frühjahr ein Management-Schema vorgeschlagen, durch das die Zahl der neuen Infektionen drastisch gesenkt werden kann. Es erlaubt ferner den Betrieb der Krankenhäuser im Normalbetrieb. Behandlungen von Nicht-Corona-Erkrankungen müssen nicht verschoben werden.
  • Mindestens so wichtig wie die Trennung von Regelbetrieb und Pandemiebetrieb in der Medizin ist aber die Anpassung der Gesellschaft an die Pandemie. Es bringt nichts, Schulen und Kindergärten einfach nur zu schließen. Die Art des Unterrichts muss angepasst werden. Der Traum von einer Rückkehr in den Lebensmodus von 2019 wird sich auch beim Einsatz erster Impfstoffe als Illusion entpuppen. Die Pandemie dauert, gleiches Regierungshandeln vorausgesetzt, noch annähernd fünf Jahre lang. Jedes Beharren ist falsch. Jede Anpassung lohnt.

Studien

  • Medizinische Studien zu lesen, ist schwer. Da wundert es nicht, dass gern einmal eine Pressemitteilung anstelle der Studie selbst gelesen wird.
  • „Das Risiko, dass sich Kinder in Kitas und Schulen unbemerkt mit dem Coronavirus infizieren und das Virus weitertragen, sei [..] geringer als angenommen“, zitiert die eigentlich gründliche FAZ heute die Passauer Neue Presse. Leider ist das ein ungültiges Zitat.
  • Tatsächlich gibt es die beschriebene Studie noch gar nicht. Eine Studie ist abgeschlossen mit einer Publikation in einer renommierten Fachzeitschrift. Dieser Publikation geht immer eine strenge Prüfung durch Fachkollegen der berichtenden Forscher voraus.
  • In Passau hat man erst einmal nur Daten zusammengetragen. Deren Auswertung möchte man heute Nachmittag vorstellen. Die Fragestellung der Kollegen lautet übrigens nicht, wie gefährlich Kitas und Schulen sind, sondern, wie wahrscheinlich es ist, dass Kinder und Jugendliche (in dem Alter, in dem man typischerweise eine Kita oder eine Schule besucht) unbemerkt von SARS-CoV-2 angesteckt worden sind.
  • Warten wir also erst einmal ab, ob die heutige Auswertung überhaupt jemals in eine namhafte Fachzeitschrift gerät. Und dann lesen wir gründlich, ob das eine prospektive oder eine retrospektive Erhebung war, ob die Studienteilnehmer randomisiert oder durch einen Bias verzerrt in die Studienpopulation gelangten. Prüfen wir, ob die Schlussfolgerungen der Studie aus der Arbeit überhaupt abzuleiten waren. Betreiben wir etwas Biometrie.
  • Wir werden demnächst einmal gründlich darlegen, was eine gute medizinische Arbeit ausmacht, unabhängig von ihrem Resultat.
  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gehört übrigens in Sachen Corona neben der New York Times zu den weltweit besten Tageszeitungen am Markt.

Schutz durch Technik im Schulbetrieb

Virus mit Moral

Wir haben gestern staunend gelernt, dass SARS-CoV-2 vom 2. November an Menschen in Gaststätten und Kirchen befallen, Schüler und Lehrer an deutschen Gymnasien aber verschonen wird. Es wird im November 2020 gefährlich sein, wenn Menschen aus mehr als zwei Hausständen gemeinsam öffentlich zusammen sind, es sei denn, sie befänden sich auf dem Schulweg in Bus oder Bahn. Das Virus schlägt zu, wenn im privaten Bereich mehr als 10 Menschen beisammen sind. Im Klassenraum wird das nicht so sein. Im Krankenhaus werden Ärzte und Pfleger trotz FFP3-Maske infiziert werden. In der Schule bietet jedwede Maske aber vollständigen Schutz.

SARS-CoV-2 hat also Moral. Ich gestehe, ich wusste das nicht. Wir müssen hoffen, dass das Virus immer genau erkennt, mit welcher Absicht und wozu wir im November unterwegs sind. Das fällt ja sogar dem Finanzamt schwer.

Die Pressekonferenz der Bundeskanzlerin ließ Fragen offen: Sind Schüler, die ihre Hausaufgaben vergessen haben, eigentlich auch von einer Alltagsmaske geschützt, oder fällt deren Kontakt zu den Mitschülern in den privaten Bereich? Was ist, wenn im Bus unerkannt eine Person mitfährt, die gar nicht aus der Schule, sondern von einer Party kommt?

Wir selbst kommen - schon wegen dieser Grenzfragen - gar nicht um die Unterstützung des Virus bei seiner Arbeit herum.

Damit beginnt der ernstere Teil: Bitte zögern Sie nicht bei der Mitteilung eines positiven Testergebnisses. Lassen Sie Klassenlehrer oder die Schulleitungen oder mich ganz schnell wissen, dass in Ihrem Haushalt eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, falls dies so ist.

Es kann jeden von uns treffen. Infektionen mit SARS-CoV-2 sind keine Schande, die man verschweigen muss.

Wir müssen uns als von der Schule Betroffene selbst und gegenseitig schützen. Warten Sie nicht auf das Gesundheitsamt! Die offiziellen Regeln und die Behörden helfen uns ab November 2020 nicht mehr. Die eigentliche Schande ist, wie fahrlässig man Schüler und Lehrer Risiken aussetzt, die man außerhalb der Schule für nicht mehr vertretbar hält.

Bitte lassen Sie keines Ihrer Kinder zur Schule gehen, falls auch nur eine einzige Person Ihres Haushalts eine Quarantäneauflage oder eine Isolationsanordnung erhalten hat. Gehen Sie in diesem Fall auch selbst nicht zum Unterricht.

Angesichts des fehlenden technischen Schutzes vor Infektionen in der Schule und angesichts der offensichtlichen Überforderung der zuständigen Behörden wäre ab November der Präsenzunterricht nicht mehr zu verantworten, sobald auch nur ein einziges Kind einer Klasse oder eines seiner Haushaltsmitglieder mit dem neuen Coronavirus infiziert ist.

Was Deutschland hilft

Die für heute geplanten Beschlüsse der Regierungen von Bund und Ländern bedeuten das faktische Aus für die Schule Pestalozzis und den öffentlichen Nahverkehr.

In der Beschlussvorlage des Bundes für die Videokonferenz von Kanzlerin Dr. Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder heißt es, der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit deutschlandweit solle nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet sein.

So funktioniert ein Schulbus nicht.

Vielleicht gilt die Beschlussvorlage aber für Schüler und Arbeitnehmer nicht. In diesem Fall wäre eine Art Nichtangriffspakt mit
SARS-CoV-2 nötig, der den Befall von Schülern und Arbeitnehmern in Deutschland ausschließt. Vielleicht sitzt das Virus ja bereits in der um 13.00 Uhr beginnenden Videokonferenz.

Die Beschlüsse bedeuten auch das Aus für weite Teile der Gastronomie. Sie gelten für ausnahmslos alle der gut kontrollierbaren Restaurants. Prof. Karl Lauterbach hat bereits gefordert, auch das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung aufzuheben. Er will kontrollieren lassen, ob es außerhalb der geschlossenen Restaurants zu privaten Bewirtungen kommt.

Was insgesamt wie eine Comedy anmutet, ist ein ernst gemeinter Versuch der Regierenden, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Natürlich geht das so nicht. Was heute beschlossen wird, erzeugt allenfalls Verdruss. SARS-CoV-2 beeindrucken derartige Beschlüsse nicht.

Kontrollverlust

  • Die Gesundheitsämter Deutschlands haben fast flächendeckend die Kontrolle über den Infektionsverlauf von SARS-CoV-2 verloren. Das war zu erwarten. Die deutsche Methodik der Kontaktverfolgung war von Anfang an untauglich zur Bewältigung einer exponentiellen Virus-Ausbreitung.
  • Wir befinden uns in der Phase der Schadensbegrenzung. Unsere Bundesregierung und die Landesregierungen haben hiergegen keine Strategie. Aus diesem Grund ist zu befürchten, dass wir Anfang Dezember 2020 in die Phase der Dekompensation übergehen.
  • Vier kapitale Fehler wurden gemacht:
  • Anstelle einer biologisch-technischen Strategie setzte die Bundesregierung im Frühjahr auf ein philosophisch-soziologisches Abwehrkonzept ("Hammer and Dance"). Ziellos wurde das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Grundrechte wurden verletzt, Gesetze gebrochen, die Solidarität der Gesellschaft wurde zerstört.
  • Es wurde mit Lügen und Halbwahrheiten regiert. Nicht der Schutz der Gesundheit, sondern der Schutz der Reputation führender Politiker stand im Mittelpunkt. Statt Schulen und Universitäten so umzugestalten, dass sie Pandemie-tauglich werden, erließ man Pseudo-Hygiene-Verordnungen im Drei-Tages-Takt.
  • Als sich im Volk Widerstand regte, als sich vernünftige Bürger, Querdenker, Esoteriker, Spinner und Radikale organisierten, warf man sie alle in einen Topf. Sinnvolle Kommunikation fand fast gar nicht mehr statt. Wo man Gemeinschaft gebraucht hätte, spaltete man. Verbriefte Grundrechte blieben verweigert, aber ein zusätzliches Pseudo-Grundrecht wurde eingeführt: das vermeintliche Menschenrecht auf Pauschalurlaub im Sommer 2020. Dies war Fehler 3. Er führte zum inneneuropäischen Infektionszahlausgleich.
  • Statt jetzt Schulen zu schließen und den öffentlichen Nahverkehr zu drosseln, pferchte man Lehrer und Schüler ohne jeden technischen Schutz in Massen-Lehranstalten. Nicht einmal den Infektionsverlauf nach den Sommerferien wartete man ab. Das war Fehler 4.
  • Selbstbetrug ersetzte Selbstkritik. Wer sich in einer Kirche oder auf einer Feier infizierte, konnte seine Kontakte benennen. Wer im Schulbus fuhr, konnte das nicht. Also behauptete man beim Robert-Koch-Institut, private Feiern seien das Problem, ungeschützte Schulen wären es nicht. Was ich nicht nachweisen kann, gibt es nicht? Erst Anfang Oktober 2020 machte der Hessische Kultusminister einen Teilrückzug. Ab sofort durften Schüler ab Klasse 8 im Schnitt ein Viertel ihres Unterrichts zu Hause wahrnehmen. Erst Mitte Oktober zogen die Landräte die Notbremse. Jetzt plötzlich mussten Schülergesichter auch im bisher als ungefährlich geltenden Unterricht Maske tragen.
  • Deutschland war mit Glück und trotz schlechter Regierung durch die erste Phase der Pandemie gekommen. Jetzt wird es ernst. Dank des Regierungsversagens während der ersten Welle und dank des Kommunikationsdesasters auch in großen Teile der Medien, glaubt ausgerechnet jetzt, zu Beginn der zweiten Welle, gut die Hälfte der Bevölkerung gar nichts mehr.
  • Achten Sie ab jetzt nicht mehr auf die täglichen Zahlen positiver Corona-Tests. Achten Sie auch nicht auf die Belegung der Intensivbetten. Beides nutzt Ihnen nicht. Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Nehmen Sie ein altes Mathebuch, Kapitel Exponentialfunktion.
  • Bleiben Sie, wann immer es möglich ist, in diesem Winter zu Hause. Benutzen Sie nicht den ÖPNV. Fliegen Sie nicht.
  • Weder "Alltags"masken noch Visiere noch OP-Masken schützen vor einer Infektion mit SARS-CoV-2.

Infektion per Tiefkühlkost

  • Am Samstag teilte das Chinesische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) mit, es habe Spuren von lebendem Covid-19 auf der Außenverpackung von gefrorenem Kabeljau in der östlichen Küstenstadt Qingdao gefunden, womit zum ersten Mal das lebende Coronavirus auf der Außenseite von Kühlwaren entdeckt wurde. Forscher hatten nach der Quelle einer kürzlich aufgetretenen Häufung von CoVID-19-Infektionen rund um ein Krankenhaus in Qingdao gesucht.
  • Bislang waren immer nur genetische Spuren SARS-CoV-2 in Proben von Tiefkühlkost gefunden worden. Diesmal hat man ein lebendes Virus isoliert. "Es wurde bestätigt, dass der Kontakt mit Umverpackungen, die mit dem neuen Coronavirus kontaminiert sind, eine Infektion verursachen kann", erklärte China-CDC auf seiner Website, allerdings ohne anzugeben, woher die Charge Tiefkühlkost stammt.

Welle zwei in Sicht

  • In einigen Jahren wird man feststellen, dass es falsch war, während der Pandemie in Deutschland am Fetisch des Präsenzunterrichts in Schulen festzuhalten, wie ihn Pestalozzi vor fast drei Jahrhunderten erfand.
  • Am Ende der Sommerferien 2020 sagte ich voraus, dass es Ende Oktober in Deutschland erste Probleme mit SARS-CoV-2 geben würde. Meine Hypothese lautete: Durch das Festhalten am herkömmlichen Schulbetrieb und der damit einhergehenden, gemeinsamen Nutzung des ÖPNV durch tausende Schüler verschiedener Schulen wird deutschlandweit eine Vielzahl nicht erkennbarer Cluster an Infizierten erzeugt. Leider kommt es jetzt anscheinend genau so.
  • Ende Oktober wird fast kein Gesundheitsamt mehr in der Lage sein, den Infektionsverlauf in seinem Sprengel zu kontrollieren. Dies hat dann nichts mehr mit der bekannten Untauglichkeit des praktizierten Verfahrens oder mit einem Mangel an Personal zu tun. Das Problem wird erkenntnistheoretisch und mathematisch sein.
  • Ich empfehle allen Patienten, ab jetzt wieder einen Vorrat an Dauermedikamenten für 180 Tage anzulegen. Ergänzen Sie auch Ihre übrigen Vorräte auf das Niveau von Februar 2020.

Antikörpertests: Sensitivität und Spezifität

  • Die heutige Mitteilung richtet sich zunächst an alle Fachkollegen und an die Mathematiker unter unseren Patienten.
  • Britische Wissenschaftler wiesen kürzlich mit allen von unserer Praxis benutzten Antikörper-Immunoassays eine Persistenz von SARS-CoV-2 IgG von bis zu 140 Tagen (20 Wochen) nach. Unter Verwendung einer 'Pseudo-Goldstandard'-Kohorte (n=348 positiv, n=510 negativ) bestimmten sie Sensitivität und Spezifität der Immunoassays von EuroImmun (Sens. 98,9% [97,7-99,7%]; Spec. 99,2% [98,4-99,8%]), Roche (Sens. 99,4% [98,6-100%]; Spez. (96,7% [95,1-98,2%]), Abbott (Sens. 86,8% [83,1-90,2%]; Spez. (99.2% [98.4-99.8%])). Der verwendete Lateral-Flow-Immunoassay des UK-RTC AbC-19 zeigte eine Sensitivität von 97,70% (95,72%-99,34%) und eine Spezifität von 100% (100,00-100,00%). Damit können wir weiter arbeiten.
  • Quelle: SARS-CoV-2 antibody testing in a UK population: detectable IgG for up to 20 weeks post infection (in press)

Welle zwei

  • Europa steht am Beginn der zweiten Infektionswelle durch SARS-CoV-2.
  • Deutschland hat eine derartige Welle nie erlebt. Wir sahen - um im Bilde zu bleiben - im Frühjahr 2020 einen minimal erhöhten Wasserstand.
  • Achten Sie nicht zu sehr auf die Zahlen positiver PCR-Tests. Ein positiver PCR-Test indiziert nicht immer eine Infektion. Gerade in Deutschland erlebten wir in den letzten Wochen das Phänomen falscher Positivität. Patienten mit einem positiven PCR-Test waren zumeist gar nicht infiziert. Das wird sich ändern. Die Prävalenz in Deutschland ändert sich.
  • Deutschlands weiterführende Schulen ohne Schutz durch Technik (UV-Strahler, Klimaanlagen, Kohlendioxid-Warnsysteme) zu betreiben, war und ist fahrlässig. Längst gibt es Anzeichen vieler Cluster aus diesem Bereich. In absoluten Zahlen ist der Anteil der Infizierten unter allen Menschen in Deutschland zum Glück noch immer sehr gering.
  • Woran erkennen wir, ob die zweite Welle uns gerade trifft? Vielleicht haben wir Glück und auch sie geht wieder an uns vorbei. Achten Sie in den kommenden Wochen auf die Anzahl stationär behandelter CoVID-19-Patienten, insbesondere in der Intensivmedizin. Die "PCR-Teststrategie" Deutschlands mag den Behörden helfen. Ihnen und uns persönlich hilft sie nicht.

Gefährden die Kultusminister Deutschland?

  • Ab Montag öffnen auch in Hessen wieder alle Schulen, als sei die Corona-Pandemie vorbei. Abstandsgebote sind außer Kraft gesetzt. Von angemessener Durchlüftung kann in fast keinem Klassenraum die Rede sein. Kinder und Lehrer werden durch unangemessene Masken-Verwendung auch gesundheitlich gefährdet, wo SARS-CoV-2 sie nicht erreicht.
  • Jugendliche zwischen zwölf und achtzehn Jahren sind in Bezug auf SARS-CoV-2 infektiöser als Menschen in anderen Altersgruppen.
  • Bildung wird Nebensache sein. Alles dreht sich nur noch um die Pandemie. Wann wird meine Schule wieder schließen? Bin ich schuld an den Corona-Fällen meiner Schule? Warum soll ich in der Bahn Abstand halten, wenn er in der Schule nicht notwendig ist?
  • Dummheit und Faulheit und Scheu vor Verantwortung, wohin man in der Ministerriege blickt? Es lief nämlich gar nicht schlecht, als der "Lockdown" begann. Lehrer entwickelten ungeheuere Kreativität. Die meisten Schüler waren sogar produktiver als zuvor. Klar gab es Lehrerversagen. Klar gab es Schüler, die gar nichts lernten. Gibt es diese Phänomene sonst wirklich nie?
  • Die Kultusminister hatten die Aufgabe, das Bildungssystem pandemiefest zu machen, krisensicher. Nichts dergleichen haben sie getan. Nun werden Angst und Unsicherheit den Schulalltag prägen. Die Infektionszahlen werden dramatisch steigen. Viele heute nur leicht erkrankte Schüler erwartet vielleicht ein kurzes Leben. Sie fielen dem Gesundheitswesen 2020 nicht zur Last. Aber das vorzeitige Altern nach CoVID-19 hielt niemand mehr auf.
  • 79 Jahre wird man derzeit in Deutschland durchschnittlich alt. Vielleicht erinnert sich eines Tages ein CoVID-19-Schüler an diesen Blog, falls er entdeckt, dass das Durchschnittsalter in Deutschland im Jahr 2070 auf 60 Jahre gesunken ist.
  • Die Kultusminister spielen mit der Zukunft der Kinder. Und sie setzen fahrlässig die Gesundheit aller Menschen in Deutschland aufs Spiel.

Russland gefährdet die Welt

  • Gestern verkündete der Russische Präsident, Sputnik V, der russische Impfstoff sei als weltweit erster Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zugelassen worden.
  • Russland verstößt mit dieser Zulassung gegen wichtige Regeln wissenschaftlicher Qualität. Die Zulassung des Impfstoffs ohne wissenschaftlichen Wirknachweis stellt eine internationale Blamage für Russland dar, vielleicht sogar eine weit größere Bedrohung der Menschheit, als das Virus selbst.
  • Dabei unterstellen wir nicht, dass die russischen Forscher bislang etwas falsch gemacht haben. Jetzt aber handeln sie voreilig unwissenschaftlich. Sie umgehen die Frage der Sicherheit ihres Impfstoffs, um Ruhm zu ernten. Es ist, als ob ein Sportler einfach quer über den Platz liefe, um beim 1000m-Lauf als erster durchs Ziel zu gehen.
  • Sprechen wir über Impfstoff-Sicherheit, befassen wir uns mit Themen wie „Infektverstärkung durch Antikörper“. An dieser Frage scheiterte die Impfstoffentwicklung bereits bei SARS-CoV-1, als eine asthmaähnliche Reaktion in der Lunge das Krankheitsbild nach der Impfung sogar verschlimmerte.
  • Nicht nur für Russland besser gewesen wäre es, die weltweit mehr als 150 verschiedenen Impfstoffkandidaten auf transparente Weise und unter Verwendung derselben Testkriterien zu vergleichen, um sicherzustellen, dass die Welt den besten Impfstoff erhält und nicht nur den ersten.
  • Keiner der bisherigen Kandidaten gleicht dem anderen in Bezug auf Sicherheit, Wirksamkeit oder Herstellungskosten.
  • Der russische Impfstoff mag in den üblichen Dosen sicher sein. Was aber, wenn die erzeugte Immunität nicht ausreicht, um Schutz zu bieten? Es käme zu einer fortgesetzten Virusverbreitung auch unter den pseudo-immunisierten Personen.
  • Der weniger als vollständige Schutz könnte ein Selektionsdruck sein, der das Virus dazu bringt, den vorhandenen Antikörpern auszuweichen, wodurch Stämme entstehen, die dann allen Impfstoffen auszuweichen imstande sind.
  • Ein schlechter Impfstoff ist schlimmer als gar kein Impfstoff. Hoffentlich wird Russlands Geltungssucht nicht für die gesamte Menschheit zum Problem.

Mutation von SARS-CoV-2

  • In Japan wurde eine SARS-CoV-2-Mutation mit einem Variationsniveau von mehr als 20 Prozent beschrieben. Dies könnte dazu führen, dass Impfstoffe, derzeitige Behandlungen und Virustests unwirksam werden.
  • Die am Mittwoch veröffentlichte Studie des japanischen Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten ergab, dass der europäische Virusstamm des Virus seit Ende Mai in dem Land zurückgegangen ist. In Tokio und bald auch in anderen Teilen des Landes wurde vor allem die mutierte Version des Virus gefunden. Man gehe davon aus, dass die meisten der aktuellen Patienten in Japan nach der Mutation des Virus infiziert wurden, berichteten lokale Medien.

War es CoVID-19?

  • Etliche Patienten hatten im letzten Vierteljahr suspekte Kombinationen von Symptomen. Einige sind einer eigentlich sinnvollen Labordiagnostik entgangen, weil das Robert-Koch-Institut oder das lokale Gesundheitsamt behaupteten, sie könnten gar nicht von SARS-CoV-2 Betroffene sein.
  • In den Wochen danach bremste ich. Zu unklar war, was der allgemein eingesetzte PCR-Test überhaupt nachwies. Zu unklar war, was der Antikörper-Test von Eurimmun taugte. Auch zur Qualität des Tests von Roche war nichts bekannt.
  • Scharlatane nutzten ihre Chance. Selbst manche Kassenarzt-Praxen verkauften "Schnelltests". Die Ergebnisse waren für die intellektuelle Mülltonne. Das Geld der Patienten war weg.
  • Von der nächsten Woche an können wir Ihnen nun seriöse Laboruntersuchungen anbieten. Eine ganze Testbatterie steht uns und unseren Korrespondenzlaboratorien nun zur Verfügung. Von jetzt an können wir zweifelsfrei feststellen, ob Sie sich infiziert hatten und ob es CoVID-2019 war, woran Sie gelitten haben. Vereinbaren Sie ab dem Dienstag nach Pfingsten gerne Ihren Diagnosetermin.

Was geschehen ist

  • Wir haben den Anfang der Corona-Pandemie für Sie nachgezeichnet. Kehren Sie am besten einmal pro Woche hierhin zurück. Geschichte ist nämlich niemals zu Ende erzählt. Neue Informationen flechten wir ein. Scheinbar Altbekanntes sieht auf einmal ganz anders aus.
  • "Wer denkt, die Welt werde jemals wieder so wie früher, der irrt." So schrieb Cees Noteboom in der heutigen NZZ. "Denn auch wenn es demnächst vielleicht wieder ein bisschen so aussieht wie früher, es ist etwas passiert, was sich nicht mehr vergessen lässt, allein schon, weil es in langen Zeiten der Stille in vielen Köpfen gespeichert wurde, wo es lange umhergeistern kann wie alle Träume und Albträume."

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

  • Labore sollen ab jetzt Untersuchungsergebnisse aller Menschen an die Gesundheitsämter weitergeben, die auf SARS-CoV-2 sowie das seit 2002 bekannte SARS-Coronavirus getestet werden – also auch die negativen Testergebnisse. Die Labore sollen den Namen und das genaue Geburtsdatum des jeweiligen Betroffenen zwar pseudonymisieren, aber den Geburtsmonat sowie das Geschlecht und den Wohnort übermitteln. Betroffen sein könnten hiervon langfristig wohl Millionen Menschen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber sieht hierbei einen Eingriff in die Grundrechte einer „eklatanten Anzahl von Betroffenen“, wie er mitteilte. Die Grundlage, auf der dieser Eingriff erfolgen solle, sei nicht ersichtlich. Er halte ihn deshalb weder für erforderlich, noch für verhältnismäßig.
  • Kelber zufolge handelt es sich auch bei in einer nicht-namentlichen Meldung enthaltenen Angaben noch immer um personenbezogene Daten. Demnach sind diese besonders schützenswert. „Die dürftigen Angaben in der Begründung deuten darauf hin, dass eine rein statistische Erfassung den Zweck ebenso erfüllen würde“, schrieb der Datenschützer.
  • In seiner Stellungnahme sprach er zudem einen Punkt an, der in Frage stellt, ob die Regelung derzeit überhaupt sinnvoll umgesetzt werden kann. Denn womöglich wird sie Gesundheitsbehörden vor massive Probleme stellen. Mehr als 90 Prozent aller Coronavirus-Tests fielen nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit negativ aus, so Kelber. „Eine Meldepflicht würde also zu einer enormen Zunahme der Meldungen führen.“

Was macht SARS-CoV-2 mit uns?

  • Über das Leben des Virus in uns und über neue Erkenntnisse der von ihm ausgelösten Krankheit berichtet unser Blog zur Pathophysiologie von CoVID-2019.
  • Wir werden verstehen, warum CoVID-2019 keine Lungenkrankheit ist und warum SARS-CoV-2 auch für Kinder sehr gefährlich ist.

Herdenimmunität

Schutzimpfungen

  • Solange es keinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gibt, wird die durch dieses Virus ausgelöste Pandemie nicht beendet sein.
  • Weil uns allen dieses Thema so sehr unter den Nägeln brennt, stellen wir heute Informationen zu Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 bereit.

Genom und Proteine

  • Heute präsentieren wir Ihnen den gesamten genetischen Code von SARS-CoV-2. Sie können das Virus damit nachbauen. Machen Sie aber bitte nichts falsch.
  • Eigentlich hatten wir die Veröffentlichung bereits vor vier Wochen geplant. Damals hätten Sie für den Umgang mit SARS-CoV-2 allerdings noch ein BSL-3-Labor gebraucht. Was für einen Ärger hätte es gegeben, wenn Ihnen eines der Viren entschlüpft wäre. Sie wissen ja: Lungenprobleme, internationale Verwicklungen, Pandemie
  • Ab morgen darf jeder Oberstufenschüler mit SARS-CoV-2 umgehen. Auch die Abschlussklassen der Haupt- und Realschulen sind mit dabei. SARS-CoV-2 ist im ÖPNV anwendbar. Sie brauchen als Schutzvorrichtung nur noch einen selbst genähten Lappen vor dem Gesicht.
  • Da müssen wir nichts mehr geheim halten, dachten wir uns.
  • Stellen Sie schon mal den Erlenmeyerkolben bereit.

Krise der Wissenschaft

  • Das SARS-CoV-2-Problem geht in den 6. Monat. Die SARS-CoV-2-Pandemie ist bald ein Vierteljahr alt.
  • Viele Menschen haben unter den Folgen der Pandemie heftig gelitten. Mit Entsetzen sehen wir die Folgen für Menschenrechte, Bildung, Freiheit, Jurisprudenz, Wirtschaft und Demokratie.
  • In ihrer Angst werden Bürger zu Untertanen. Sinnlose Scheinhandlungen nehmen sie vor. Vom 25.04.2020 an ist Maskerade in der U-Bahn und beim Einkauf Pflicht.
  • Wie bedeutsam das Virus medizinisch ist, wissen wir aber immer noch nicht.
  • Was der PCR-Test von Christian Drosten nachweist, ist selbst nach den drei Monaten seines weltweiten Einsatzes unklar: RNA oder Infektionen, SARS-CoV-2 oder SARS-CoV-1, identische Probleme für Menschen, Löwen und Tiger, Zweitinfektionen, diverse Fledermausviren, andere Coronaviren, fehlende Immunität?
  • Antikörpertests sind noch nicht etabliert. Sie zu entwickeln ist schwieriger als der Aufguss alter PCR-Tests.
  • Nur in Bonn und in München werden derzeit repräsentative epidemiologische Studien durchgeführt.
  • Nur in Baden-Württemberg will man KiTa-Kinder untersuchen.
  • Nur in Hamburg hat man systematisch obduziert.
  • Kaum ein Universitätsinstitut für Infektiologie, Epidemiologie, Allgemeinmedizin hat sich in Deutschland überhaupt mit Studien zur Pandemie zu SARS-CoV-2 befasst.
  • Vielleicht werden wir im Juli die berühmte zweite Welle des Professors Drosten haben: viele tausend Tote in Deutschland, das Ende unseres Gesundheitssystems.
  • Vielleicht stellt sich SARS-CoV-2 im Rückblick aber auch als ein überschätzter Krankheitserreger dar. Wir hatten das schon bei SARS-CoV-1 und bei der Schweinegrippe.
  • Vieles ist unklar. Klar ist aber, die Wissenschaft hat versagt.
  • Politische Entscheidungen werden in Deutschland auch deshalb auf dem Niveau der Wahl zwischen Erdbeer- und Zitroneneis getroffen.
  • Jens Spahn spricht schon heute von "Verzeihung" statt von Aufklärung. Er weiß, warum.
  • Wir haben viel verloren in den letzten Monaten. Politiker, Universitätswissenschaftler, hochbezahlte Helden der Talkshows: So kann das nicht weiter gehen!

Kein Experiment mit Viertklässlern in Hessen

Die Schulpflicht für Viertklässler in Hessen wurde am Freitag vorläufig außer Kraft gesetzt. Das ging aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel hervor. Die Richter gaben dem Eilantrag einer Schülerin aus Frankfurt Recht, der sich gegen eine Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie richtete. Die Viertklässler würden im Vergleich zu Schülern, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch bis zum 3. Mai weiter untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt und somit in einem Grundrecht verletzt. Die Entscheidung gilt für Schüler der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen, von Sprachheilschulen und von Schulen mit den Förderschwerpunkten Sehen oder Hören. Der Beschluss ist unanfechtbar. (Aktenzeichen: 8 B 1097/20.N)

Prospektive COVID-19 Kohorte München (KoCo19)

  • Eine bemerkenswerte Studie wird gerade an der LMU in München durchgeführt. In einer aufwendigen Kohortenstudie werden 3000 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer über einen Zeitraum von vielen Monaten hinweg auf SARS-CoV-2 und CoVID-2019 untersucht. Solche Studien sind teuer. Sie erfordern auch großen Arbeitsaufwand. Gleichwohl stellen sie die eigentliche Grundlage rationaler Entscheidungen in epidemiologischen Fragestellungen dar.
  • Wir berichten, sobald wir Details kennen.

CoVID-2019 und Sport

  • Es gibt immer mehr Berichte zu scheinbar nur leicht von CoVID-2019 Betroffenen, die in Wirklichkeit schwere Lungenschäden erlitten haben. Sie hatten etwa zwei Wochen lang Husten, etwas Druck auf der Brust, nicht wirklich Luftnot. In anderem Zusammenhang angefertigte Röntgenbilder des Thorax zeigten trotzdem ein großes Problem. Außerdem treffen immer mehr Berichte zu Patienten ein, die nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 ausgerechnet Sauerstoff schlecht tolerieren.
  • Alle Leistungssportler unter meinen Patienten sollten dies zum Anlass nehmen, sich gründlich untersuchen zu lassen, bevor sie ihr Training wieder aufnehmen.
  • Allen Tauchern unter meinen Patienten rate ich, sich bei mir einer außerplanmäßigen Tauchtauglichkeitsuntersuchung zu unterziehen, bevor sie mit Druckluft absteigen. Verlassen Sie sich nicht auf ihre noch gültige Bescheinigung!
  • Radsportler und Jogger sollten mindestens 30 m Abstand zu anderen Joggern oder Radfahrern einhalten.
  • Schulsport und Vereinssport während der Pandemie gehen mit erheblichem Ansteckungsrisiko einher.
  • Für detaillierte Beratungen und individuelle Risikoanalysen vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Kein Lob der Politik

  • Wir müssen in Deutschland entweder versuchen, aus der aktuellen Phase der Schadensbegrenzung in die Phase der Kontrolle der Epidemie zurückzukehren oder wir müssen vorgehen nach dem Motto "Augen zu und durch". Alle Grundrechte aufzugeben, die Wirtschaft zu ruinieren, jedes normale gesellschaftliche Leben zu opfern und jegliches Handeln in den nächsten Jahren immer nur an der Zahl freier Intensivbetten auszurichten, ist unmenschlich und es ist unsinnig zugleich.
  • Die Pandemie wird erst enden, wenn 60-70% aller Menschen immun sind gegen SARS-CoV-2. Auf "Herdenimmunität" zu setzen und gleichzeitig die Geschwindigkeit der Neuinfektionen zu bremsen, erfordert bestenfalls fünf, vermutlich aber 78 Jahre Zeit! Auf Impfstoffe zu setzen, erfordert bestenfalls zwei, vermutlich aber bis zu fünf Jahre Zeit. Das schaffen wir nicht, wenn wir weitermachen wie in den letzten vier Wochen.
  • Also Augen zu und durch? In etwa acht Monaten wäre die Pandemie zu Ende. Bis zu zwei Millionen Menschen in Deutschland wären tot.
  • Oder zurück zur Phase, in der die Epidemie noch kontrollierbar war? Das geht nur, wenn wir Deutschland ab jetzt für etwa zwei Monate fast total still stehen lassen. In dieser Zeit muss ein echtes Virus-Kontrollsystem aufgebaut werden. Die CovID-2019-Versorgung muss vom übergroßen Rest der Medizin abgetrennt werden. Wir fangen danach einfach nochmal von vorne, sozusagen in einem zweiten Februar 2020 an, jetzt aber cleverer.
  • Keinesfalls dürfen jetzt wieder Schulen für Pseudounterricht geöffnet werden. Keinesfalls stecke man Kinder und Jugendliche jetzt wieder in den öffentlichen Nahverkehr. Das ist auch unnötig. Die Pandemie wird noch Jahre dauern. Man baue das Schulsystem jetzt bitte pandemie-resistent um. Das Schulsystem alter Prägung hat ausgedient.
  • Für die Handlungen und die Planlosigkeit von Bundesregierung und Hessischer Landesregierung gibt es angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse keine Rechtfertigung mehr. Wir können nicht weitermachen wie bisher.

Sinn und Verstand

  • Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind sinnvoll, wenn man am Beginn einer Pandemie durch einen völlig unbekannten Krankheitserreger steht. Sie verschaffen Zeit, die man zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Beschaffung von Ausrüstung und Verbrauchsmaterial und zur Ausbildung von Teams, Zentren und Spezialisten nutzen kann. Sehr wichtig ist, dass dies alles nicht panisch oder heldenhaft, sondern besonnen und wissenschaftlich geschieht. Auch unser eigener Pandemie-Management-Plan sieht eine auf etwa sechs Wochen begrenzte, erhebliche Beschränkung des öffentlichen Lebens vor.
  • Identifiziert man eine Gruppe von Menschen mit besonders hohem Risiko für einen schweren Verlauf, gebietet die Menschlichkeit deren besonderen Schutz. Da ist es gerechtfertigt, Enkel und Großeltern zu bitten, für eine Weile keinen unmittelbaren Kontakt zu haben. Ihnen den Kontakt zu verbieten, wenn sie ihn einvernehmlich wünschen, ist etwas anderes. Die Großeltern im Pflegeheim einsam sterben zu lassen, will gut begründet sein. Senioren die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu untersagen, erfordert einen starken Grund. Kennen wir ihn?
  • Wir glauben im Moment zu sehen, dass Deutschland deutlich besser in der Durchsetzung von Verboten als in der Erforschung von CoVID-2019 ist.
  • Fast alle relevanten Fragen zu SARS-CoV-2 sind ungeklärt. Die weltweite Verbreitung dieses Virus geht nunmehr in den vierten oder sogar den fünften Monat. Wissenschaftliche Studien gibt es kaum. Fachpublikationen, von uns akribisch verfolgt, liegen zumeist unter Tageszeitungs-Niveau. Wie kann das sein?
  • In Deutschland fehlt nach wie vor jede offizielle Strategie zur Pandemie. Man "fährt auf Sicht" in einer "dynamischen Entwicklung", was als eine elegant wirkende Umschreibung planlosen Taktierens ist.
  • Gleichzeitig werden natürliche Menschenrechte beschnitten. Kaum jemand darf noch arbeiten. Unsere Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Geld wird gedruckt und verteilt. Da niemand sagen kann, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage dies geschieht, kann auch niemand sagen, auf welcher Sachgrundlage das jemals wieder aufhören wird.
  • Wir alle müssen uns immer wieder fragen, auf welcher Basis wir Entscheidungen treffen. Was wissen wir wirklich? Was wissen andere?
  • Wenn wir erkennen, dass unsere Anführer blind sind, warum folgen wir ihnen, statt sie selbst an die Hand zu nehmen?
  • Trennen wir endlich die medizinische Normalversorgung von der Pandemie-Versorgung. Konzentrieren wir die Schutzausrüstung bei den gegen die Pandemie Tätigen!
  • Führen wir Virus-Tests nach den Grundsätzen der Marktforschung durch! Gewinnen wir einen Überblick! Führen wir zu allen Fragen wissenschaftliche Studien durch!
  • Schluss mit Panik! Schluss mit Heldentum!

Ein Desaster

  • In Deutschland werden bislang etwa 3% alle nachgewiesenermaßen mit SARS-CoV-2 Infizierten auf der Intensivstation behandelt. Das wird nicht so bleiben. Aus Italien, aus Frankreich und aus China wissen wir, es werden fast 10% aller Infizierten sein. Wir folgen mit allen Zahlen unseren Nachbarn in Italien und in Frankreich.
  • Im Moment haben wir vermutlich 71000 nachgewiesen Infizierte. Es ist unklar, wie lang die Zeitspanne zwischen Infekt-Diagnose und Aufnahme auf die Intensivstation im Schnitt ist. Erwarten Sie in den nächsten zwei Wochen aber weitere 5500 Intensivpatienten mit CoVID-2019 in Deutschland. Wenn dies so kommt, sind Mitte Mai alle Intensivbetten belegt.
  • Etwa 20% der CoVID-Intensivfälle erleiden ein Lungenversagen (ARDS). Wir erwarten also zunächst 1400 langfristig Beatmete im April 2020. 85% von ihnen werden innerhalb der folgenden drei Monate sterben. Viele, die überleben, tragen schwere Lungenschäden davon.
  • Ohne einschneidende Veränderungen wird unser Gesundheitssystem noch bis Ende Mai funktionieren.
  • Dies ist keine Neuigkeit. Alles steht bereits seit zwei Monaten in allen Fachzeitschriften. Auch der Aufruf zu strategischem Handeln ist nicht neu.
  • In Berlin werden jetzt Isolationszentren gebaut. Das Klinikum rechts der Isar in München ist sogar schon einsatzbereit. Hessen folgt irgendwann nach.

Борьба с пандемией

  • Наши российские коллеги и их пациенты потрясены пандемией SARS CoV-2 не менее нас и наших пациентов.
  • Но вирус не ждёт визу и проникает в страну без заграничного паспорта. Люди всего мира должны помогать друг другу во время пандемии ещё больше, чем когда либо прежде. Поэтому мы делимся с вами нашим планом мер для борьбы с пандемией на русском языке с целью победить вирус совместными усилиями и никогда не забывать о том, что мы все сёстры и братья.
  • Здесь вы можете найти нашу страницу на русском языке.
  • Heute stellen wir unseren Pandemie-Management-Plan offiziell auch für unsere Kolleginnen und Kollegen in Russland bereit. (Herzlichen Dank an Victoria Wozar, Joy Garcia, E.G., E.P.) Mögen wir die Pandemie weltweit gemeinsam überwinden!

Fallzahl wächst weiter exponentiell

  • Die Anzahl der Infizierten in Deutschland wächst weiterhin exponentiell.
  • Bereits kurz nach Ostern wird das Gesundheitswesen in Deutschland nicht mehr leistungsfähig sein, sofern dieses Wachstum nicht beendet wird (Sonderfall "Dekompensation").
  • Es ist für Ärzte jeder Fachrichtung an der Zeit, sich mit den Methoden und Prozeduren der Notfallmedizin wieder vertraut zu machen. Wir laden alle Ärzte und alle Pflegekräfte, die in Rosbach wohnen, auch wenn sie nicht in Rosbach arbeiten, zu einer gemeinsamen Vorbereitung ein.
  • Wir bitten alle Patienten der Kategorie D4 und auch deren engste Angehörige (Mitbewohner), vorläufig auf persönliche Kontakte zu Menschen außerhalb strukturierter Gesundheitsversorgung zu verzichten. Patienten der Kategorie D3 sollten von Einkäufen absehen. Allen Patienten könnte es nutzen, von vielen anderen Menschen verwendete Eingabegeräte (PIN-Tastatur bei Kartenlesegeräten) und Griffe von Einkaufswagen nicht mehr ungeschützt berühren.
  • Vor allen Hausbesuchen findet bei uns ab jetzt eine strukturierte Befragung statt.
  • Bitte beachten Sie unsere weiteren Hinweise zu SARS-CoV-2 und CoVID-2019.
  • Bitte machen Sie sich auch nochmals mit unserem Praxisbetrieb während der Epidemie vertraut.

Deutschland vor Maximalschaden

  • Deutschland wird mit einem Maximalschaden aus der SARS-CoV-2-Pandemie heraustreten, wenn wir weiterhin keine Strategie einsetzen.
  • Gestern lernten wir, dass es bereits Patienten ohne CoVID-2019 gibt, deren notwendige Therapie dem Primat des freien Intensivbetts geopfert wird. Die ARD berichtete darüber in ihrer Sondersendung "Brennpunkt" um 20:15 Uhr.
  • Trennt man die Normalversorgung von Patienten nicht von der Pandemieversorgung von CoVID-2019-Erkrankten, werden immer mehr Patienten unversorgt ihrem Schicksal überlassen.
  • Die vorhersehbar steigende Zahl erkrankter und verstorbener Ärzte wird weitere Lücken reißen. Der Mangel an Übung, beispielsweise in der Tumorchirurgie und in der Angiografie, wird die Qualität der Krankenversorgung nachhaltig senken, wenn sich ab jetzt alles nur noch um CoVID-2019 dreht.
  • Bald wird es kaum noch Krankenhäuser und Arztpraxen geben, in denen Patienten nicht durch SARS-CoV-2 gefährdet sind.
  • Trotzdem wird die Behandlung der schwer an CoVID-2019 Erkrankten in einigen Wochen nicht mehr möglich sein. Unser Gesundheitswesen steht dann vor dem Zusammenbruch.
  • "Wir können uns das leisten", sagt Finanzminister Scholz. Was können wir uns leisten, Herr Scholz?
  • Tatsächlich ist fraglich, wie lange es dauern wird, bis auch nur der wirtschaftliche Schaden des Strategiemangels wettgemacht werden kann. Viele Menschen stehen schon jetzt - nach nur 10 Tagen der Beschränkung ihres Geschäftsbetriebs - am Rande der finanziellen Existenz. Wie lange soll das so gehen? Wozu machen wir das?
  • Ebenfalls gestern wurde im Handelsblatt und auch in der ARD eine Diskussion geführt, die im Ergebnis auf eine Aussetzung von Art. 3 GG hinauslaufen kann. Wollen wir das?
  • Wir brauchen eine Strategie.
  • Im Grunde müssten alle Menschen (ggf. sogar mehrmals) auf SARS-CoV-2 getestet werden, sobald dies möglich ist (Methode Hubei). Zumindest aber müsste man sich der Kenntnis der wirklichen Infektverteilung mit Methoden der Marktforschung nähern (zufällige Auswahl nach statistischen Gesichtspunkten; Dank an A.H.)
  • Spezialteams und Spezialzentren müssen gebildet werden.
  • Schutzausrüstung und andere Ressourcen müssen gezielt eingesetzt werden.
  • Parallel dazu brauchen wir den Medizin-Normalbetrieb. Wären wir konsequent, könnten wir die Pandemie beherrschen. Nur so hätte die Beschränkung des Lebens der Menschen einen Sinn.

Phasen und Maßnahmen während einer Epidemie

Zwei kleine Schritte: richtige Richtung

  • Das RKI hat seine Listenvergleiche aufgegeben. Sie müssen nicht mehr zu einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort gewesen sein, um Verdachtsfall sein zu können. „Irgendwann ergibt es dann keinen Sinn mehr, nach einzelnen Gebieten zu unterschei­den“, so sein Präsident, Prof. Dr. Wieler.
  • In München begann man heute mit dem Aufstellen von Computer-Tomografie-Geräten vor ausgewählten Kliniken.

Nichts Neues: leider nichts

notwendiger Schutz für Angehörige des Gesundheitswesens

  • SARS-CoV-2 ist hochkontagiös. CoVID-2019 ist gefährlich für unsere Patienten und für alle Angehörigen des Gesundheitswesens.
  • Wir beschreiben heute, was Sie unbedingt tun müssen, um sich an SARS-CoV-2 nicht anzustecken. Wenden Sie diese Regeln in Ihren Praxen und in Ihren Krankenhäusern ausnahmslos an oder behandeln Sie bei CoVID-2019 nicht.
  • Dulden Sie keinerlei Nachlässigkeit. Gehen Sie auf keinerlei Kompromiss ein ("Versorgungsmangel", "Sondersituation", "Panikmache"; "Das geht auch so.").
  • Wer Sie ohne hinreichenden Schutz mit einem CoVID-2019-Patienten zusammenbringt, handelt mindestens fahrlässig. Zeigen Sie ihm unsere Seite.
  • Wenden Sie sich an Ihre Gewerkschaft und suchen Sie Hilfe bei Fachanwälten für Arbeitsrecht, falls man Sie wissend zur Gefährdung Ihres Lebens und des Lebens Ihrer Kollegen drängen will.
  • Beachten Sie auch unseren Management-Plan für die Pandemie.

Pandemie-Management-Plan: erweiterte Version

  • In den letzten 48 Stunden haben wir vor allem Behandlungsberichte und Studien ausgewertet (Danke und willkommen, Markus Endler). Nach und nach erhalten wir dadurch immer bessere Daten zur Epidemiologie von SARS-CoV-2. Wir wollen rechtzeitig vor der Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts am Sonntagabend damit fertig sein. Die verfügbaren Studien sind allerdings wissenschaftlich minderbefriedigend. Es kann also sein, dass wir Ihnen nur zeigen können, warum wir derzeit noch nicht wissen können, was wirklich wahr und richtig ist.
  • Wir haben unser Netzwerk von Multiplikatoren und Ansprechpartnern weiter ausgebaut (Danke, Lisa Nätscher).
  • Unser Pandemie-Management-Plan wurde um zwei weitere Aspekte erweitert (Dank an Prof. Dr. Alexander Teichmann).
  • Sicher bleibt: Ihr regionales Krankenhaus ist für Sie derzeit ein gefährlicher Platz. Noch gibt es auch kein einziges CoVID-2019-Zentrum in Deutschland. Wir raten Ihnen: Bleiben Sie zu Hause.
  • Beachten Sie unsere Seite zur Diagnostik von CoVID-2019. Melden Sie sich aber, wenn Sie verdächtige Beschwerden haben.
  • Bleiben Sie - wie vereinbart - täglich mit uns in Kontakt, wenn Sie CoVID-2019-Patient unserer Praxis sind. Wenn wir Ihre Behandlung einer Verschlechterung rechtzeitig anpassen, erhöht das Ihre Chance, einen kritischen Verlauf zu vermeiden.

CoVID-2019-Zentren in Deutschland

  • Mit den Menschen im Gesundheitswesen muss man sorgsam umgehen. Was nutzt eine um 28000 gesteigerte Zahl an Intensivbetten, wenn es keine Intensivpfleger und Intensivmediziner mehr gibt?
  • Wer Pflegekräfte und Ärzte ungeschützt mit SARS-CoV-2 konfrontiert, setzt deren Leben und Gesundheit aufs Spiel.
  • Personal im Gesundheitswesen ist wertvoll und knapp. Schutzausrüstung ist das auch.
  • Deshalb entwickelten wir unser Pandemie-Management-Konzept.
  • Heute fand in Rosbach eine erste Besichtigung statt. Hier gibt es ein verfügbares Industrieobjekt mit Hallen und Parkplatz, Umzäunung und Laborräumen und mit vielen Einzelzimmern. Es gibt auch einen engagierten Eigentümer, der dem Bürgermeister der Stadt, in der unsere Arztpraxis liegt, eine für drei Monate kostenlose Nutzung als Hilfe in der Pandemie angeboten hat. Danke, Ralf Spuck.
  • Parallel dazu werden gerade mehrere Gespräche mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie mit Vertretern von Bundesbehörden geführt.
  • Ziele: bestmögliche Hilfe für die Erkrankten, Schutz und Hilfe für die Helfer, sparsamer Ressourcen-Gebrauch

Robert-Koch-Institut erwartet katastrophale Bettensituation

  • Die ZEIT berichtete um 18.04 Uhr, aufgrund der vom Robert-Koch-Institut erwarteten Fallzahlen sei in Deutschland die Verdopplung der der vorhandenen Intensivbetten nötig. Derzeit geht man von 28000 vorhandenen Intensivbetten insgesamt aus. 25000 von diesen seien zur Beatmung von Patienten geeignet.
  • Es fehlen demnach 28000 Intensivbetten zur Bewältigung der erwarteten Patientenzahl.
  • Größere Hallen, Hotels und Rehabilitationseinrichtungen müssten außerdem "für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe" aus-, auf-, und umgerüstet werden.
  • Die Schätzergebnisse des Robert-Koch-Instituts liegen damit um ein Vielfaches über unseren hier publizierten Einschätzungen.
  • Wir verweisen auf unseren Management-Plan zur Beherrschung der Pandemie.

Neue Pandemie-Strategie dringend notwendig

  • Derzeit sollen in Deutschland alle Ärzte und alle Krankenhäuser alles machen: Normalbetrieb plus Pandemie.
  • Dafür gibt es zu wenig Personal, zu wenige Schutzvorrichtungen, keine einheitlichen Ablaufpläne und zu wenig Verbrauchsmaterial.
  • Erste Krankenhäuser geben Hygieneprozeduren auf. Erste Notaufnahmen behandeln CoVID-2019-Verdachtsfälle ohne persönlichen Schutz. Handschuhe werden sogar an mancher Universitätsklinik inzwischen schon in der Mikrobiologie rationiert. Dabei haben die eigentlichen Versorgungsprobleme noch gar nicht begonnen.
  • Seit dem letzten Wochenende wenden sich Ärzte und Intensivpflegekräfte aus mehreren Kliniken in Deutschland mit erschütternden Berichten an uns.
  • In wenigen Wochen wird unser Gesundheitswesen am Ende sein, wenn der Kampf gegen SARS-CoV-2 weiterhin ohne Spezialisierung geführt wird.
  • Würde die Bundeswehr am ersten Tag eines Verteidigungsfalls alle Kräfte einsetzen?
  • Würde die Feuerwehr sämtliche Mitarbeiter in einen Brand laufen lassen?
  • Würde die Polizei einem Banküberfall mit jedwedem Uniformierten begegnen?
  • Viele Menschen werden nach unserer Einschätzung sterben, wenn wir nicht besser handeln. Auch viele Ärzte und viele Krankenpfleger werden darunter sein.
  • Das muss nicht sein. Wir unterbreiten den verantwortlichen Politikern heute zeitgleich in mehreren Ländern eine Strategie mit Aussicht auf Erfolg.
  • Die Diskussion ist eröffnet. Helfen Sie mit!

Bayern verbessert das Pandemie-Management.

  • Die Landesregierung Bayerns zentralisiert das Pandemie-Management, indem sie für Bayern den Katastrophenfall ausruft. Dies bedeutet, dass die Bekämpfung der Pandemie nicht mehr in den Händen der Gesundheitsämter liegt.
  • Respekt. Das löst noch kein Problem, aber es löst eine wichtige Blockade auf.
  • Alle anderen Bundesländer sollten folgen.
  • Anschließend sollte der Bund rasch alle Kompetenzen an sich ziehen.

Halten Sie Abstand. Schützen Sie sich!

  • SARS-CoV-2 ist in Deutschland schon so weit verbreitet, dass es in diesen Tagen schwer ist, einer Infektion zu entgehen.
  • Fehler 1: offene Schulen und Kindergärten in den ersten Wochen des März
  • Fehler 2: Personal wird in unseren Krankenhäusern teilweise ohne ausreichenden Schutz zu CoVID-2019-Patienten geschickt.
  • Warum sollten Sie trotzdem zu Hause bleiben? - Die Antwort ist ernüchternd. Es ist schlicht kein Platz auf der Intensivstation. Bedenken Sie das auch beim Motorradfahren. Dies ist nicht die Zeit für das sonst übliche Risiko.
  • Wer einen Garten hat, nutze ihn. Wer nah am Wald wohnt, mag auch dort spazieren. Meiden Sie aber Begegnungen mit anderen Menschen. Bleiben Sie in Ihrem Haus, auf Ihrem Grundstück, in Ihrer Wohnung, bis Deutschland über bessere Versorgungsstrukturen verfügt.

Mitarbeiter im Gesundheitswesen: verheizt

  • Das RKI hat heute die Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen bei der Behandlung von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 aktualisiert. Bei einem begründeten Verdachtsfall oder laufender differenzialdiagnostischer Abklärung sollen Ärzte Schutz­kleidung inzwischen gemäß einer Risikoabwägung anziehen. Hierbei wird die Verfügbarkeit von Schutz- und Behandlungsmaßnahmen berücksichtigt. So steht es in den ebenfalls heute aktualisierten Grundlagen für die Risikoeinschätzung des RKI. Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen bleiben hingegen auf dem Stand vom 20. Februar 2020.
  • Auf Deutsch: SARS-CoV-2 ist nur dann hoch gefährlich, wenn ausreichend viel Schutzausrüstung vorhanden ist. Je weniger Schutzausrüstung vorhanden ist, desto ungefährlicher ist SARS-CoV-2.
  • Haben Sie es noch nicht verstanden? - Ein Feuer ist umso gefährlicher, je besser die Feuerwehr ausgerüstet ist. Ein Feuer ist völlig ungefährlich, wenn der Feuerwehrmann nackt hinein geht.
  • Wenn Sie das nicht glauben, arbeiten Sie vermutlich nicht beim Robert-Koch-Institut.

Management der Pandemie

  • Die Bundesregierung aktiviert die Reservisten der Bundeswehr. Ärzte und Pflegekräfte werden aus dem Ruhestand geholt. Medizinstudenten sollen vorzeitig im Krankenhaus dienen. Jedes Krankenhaus und jede Arztpraxis sollen CoVID-2019 bekämpfen. Gleich zu Beginn der Krise stellt Deutschland das letzte Aufgebot. Das ist eine panische Reaktion.
  • Panik kennt jeder Schüler. Sie ist das Gefühl, das kurz vor der Klassenarbeit entsteht, wenn man von der Erledigung von Hausaufgaben und der Mitarbeit im Unterricht hartnäckig abgesehen hat. Panik ist aber immer das letzte, was in einer Krise hilft.
  • Angesichts der Bedeutung der Prüfung, die uns in den nächsten Wochen bevorsteht, stellen wir heute unseren eigenen Pandemie-Management-Plan auf Deutsch und auf Englisch online. Man kann dort per copy and paste abschreiben. Das merkt keiner. Wir sind auch nicht böse, wenn es geschieht.

Kritische Zahl an Infizierten erreicht

  • Dem römischen Kaiser Nero wurde angekreidet, er habe - als Rom brannte - die Fiedel gespielt. Immerhin hat er nie behauptet, Feuer sei gar nicht so schlimm. Er hat auch die Kinder Roms nicht in die Flammen geschickt, etwa, weil sie schlechter oder erst später oder seltener brennen würden als Erwachsene oder, weil ihre Eltern sonst der Wirtschaft nicht zur Verfügung stehen.
  • Viele unserer Politiker, Leiter von Gesundheitsämtern und sogar ein paar Vertreter von Ärzteverbänden spielen auch jetzt noch die Fiedel. Sie tun nicht, was getan werden muss.
  • Viele Kultusminister und viele Schulamtsleiter schicken unsere Kinder noch immer in Schulen. Die Kinder nutzen auf ihrem Weg dorthin den öffentlichen Nahverkehr. Unsere Kinder und unsere Lehrer werden damit zu Fackeln eines Brands, den niemand mehr löschen kann. Für Erzieher und Kindertagesstätten-Kinder gilt das analog.
  • In dieser Zeit der Not fehlt in Deutschland an vielen Stellen ein Helmut Schmidt.
  • Uns allen bleibt nur noch der Eigenschutz. Auch er wird nicht lange sicher sein.
  • Für alle Patienten D4, D3, D2, und D1 gilt ab der kommenden Woche ein gemeinsamer Warnaufruf.
  • Halten Sie voneinander Abstand, aber halten Sie zusammen!
  • Weder Heldentaten noch Panik nutzen uns jetzt.
  • Melden Sie sich bei allen Krankheitszeichen bei uns. Bleiben Sie zu Hause, so oft und so lange Sie können.
  • Patienten der Kategorie D4 sollten sich im Bürgeramt melden, wenn ihnen Lebensmittel fehlen und niemand diese besorgen kann.
  • Verfolgen Sie täglich diesen Blog und lesen Sie unsere Informationen zum Praxisbetrieb während der Pandemie.

Was kann man wirklich tun?

  • Viele Menschen haben mich heute gefragt, was sie wirklich tun können. An vielen Einzelbeispielen haben wir diskutiert, was für uns Einzelne sinnvoll ist. Einen Teil dieser Diskussionen habe ich in einem Leitfaden zusammengefasst.

Konsequenzen der Unterlassungen

  • Wir wollten Ihnen an diesem Wochenende mehr über die Ergebnisse und über die notwendigen Schlussfolgerungen der China-Inspektion der WHO erzählen. Wir müssen dies zurückstellen.
  • Da Schule und Kindergärten aus wirtschaftspolitischen Gründen geöffnet bleiben und da sogar die Absage vieler Großveranstaltungen unterbleibt, werden wir uns zunächst auf die Darstellung der Konsequenzen dieses Vorgehens für Deutschland konzentrieren.
  • Wir werden Ihnen in einem kontinuierlich erweiterten Beitrag sagen, welche zusätzlichen Ressourcen infolge der derzeitigen Unterlassungen im Herbst 2020 und in den zwei Jahren danach erforderlich sind.
  • Die Hoffnung, die wir damit verbinden, ist: Ein Entscheidungsträger unter unseren Lesern wird vom Blitz der Erkenntnis getroffen und sorgt für die Ausbildung von etwa 1000 Intensivpflegekräften in den nächsten vier Monaten in einem ebenfalls höchst intensiven Programm.
  • Patienten, die nicht gut schlafen, wenn sie das lesen, beachten bitte einfach nur unsere Hinweise zu SARS-CoV-2 und CoVID-2019.
  • Wer ihn noch nicht kennt, mache sich bitte auch mit unserem Praxisbetrieb während der Epidemie vertraut.

Kassenpraxen frei von SARS-CoV-2

  • Hessische Kassenärzte müssen Patienten mit Sorgen wegen SARS-CoV-2 ab dem 09.03.2020 nicht mehr in ihren Praxen behandeln. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und das Hessische Sozialministerium einigten sich auf die Einrichtung mehrerer zentraler Anlaufstellen, die für die Kassenärzte im Rahmen des Sicherstellungsauftrags der KV für alle Patienten geöffnet werden.
  • Maßnahmen und Methoden selbst ändern sich nicht.
  • Es werden lediglich die Kassenpraxen entlastet, was natürlich sinnvoll ist. Die Eindämmung einer Epidemie bei gleichzeitiger Gefährdung der Praxen war unmöglich.

Dies ist keine Übung. Dies ist die Pandemie.

  • "Dies ist keine Übung", sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation in der letzten Nacht. "Dies ist nicht die Zeit für Ausreden. Dies ist eine Zeit, in der alle Register gezogen werden müssen."
  • Wie man in China seit Februar 2020 vorgegangen ist, lesen Sie hier.
  • Wir bitten alle Patienten der Kategorien D3, D2 und D1, auf unnötige Reisen und auf Versammlungen mit mehr als 50 Personen sowie auch auf kleinere Versammlungen mit einer Dauer von mehr als 15 Minuten möglichst zu verzichten.
  • Insbesondere für alle unsere in der Infrastruktur tätigen Patienten der Kategorie D1 gilt aber auch: Die Gesellschaft braucht Sie jetzt an Ihrem Arbeitsplatz.
  • Halten Sie sich bei der Umsetzung unserer ärztlichen Empfehlungen bitte immer an Recht und Gesetz.
  • Für Patienten der Kategorie D4 gibt es keine Änderung.
  • Bitte beachten Sie unsere weiteren Hinweise zu SARS-CoV-2 und CoVID-2019.
  • Bitte machen Sie sich auch nochmals mit unserem Praxisbetrieb während der Epidemie vertraut.

SARS-CoV-2: erfolgreiche Bekämpfung der Epidemie

  • Wie man die Epidemie erfolgreich bekämpfen kann, zeigen wir hier.
  • Mehr über die Ergebnisse und über die notwendigen Schlussfolgerungen der China-Inspektion der WHO erzählen wir Ihnen im Laufe des kommenden Wochenendes.

Unterstützung erbeten: Informationen zur Epidemie

  • Die tägliche Sichtung mehrerer Fachzeitschriften und mehrerer Tageszeitungen auf Englisch, Deutsch und Chinesisch erfolgt bei uns in einem sehr kleinen Team von Menschen, die eigentlich mittelständische Betriebe oder Arztpraxen führen.
  • Was wir im Laufe des Tages und am Abend lesen, wird in der Nacht mit der Hilfe von Suchmaschinen verifiziert. Frühmorgens, weit vor Sonnenaufgang, beginnt die Redaktionsarbeit.
  • Wenn Sie hier Nachrichten lesen, sind wir längst wieder für unsere Kunden und für unsere Patienten unterwegs.
  • All das leisten wir ehrenamtlich, weil wir der Meinung sind, dass in der Krise der Epidemie jeder für die Gesellschaft leisten soll, was er am besten kann.
  • Helfen Sie uns. Wir brauchen derzeit am meisten die Unterstützung von Statistikern, Verwaltungsjuristen, Ärzten - und von Menschen, die Chinesisch, Koreanisch, Farsi oder Italienisch sprechen.
  • Wir versprechen: wenig Nachtschlaf, keine Bezahlung, dafür aber Informationen, die es sonst erst zwei Tage später gibt. Und wir versprechen, dass das, was Sie tun, wirklich wichtig ist.

Keine Schließung von Schulen in der Wetterau und im Hochtaunuskreis

Die Leiterin des Staatlichen Schulamts für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis, Dr. Rosemarie zur Heiden, wurde am 29.02.2020 eindringlich auf die Bedeutung umgehender Schulschließungen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Epidemie hingewiesen und mit den entscheidenen Fakten vertraut gemacht. Sie ging mit keiner Silbe inhaltlich darauf ein. In einer e-Mail vom 02.03.2020 brachte sie vielmehr in höflichsten Worten zum Ausdruck, dass sie diese Eingabe nicht interessiert:


Sehr geehrter Herr Dr. Stock,

vielen Dank für Ihre ausführlichen Informationen und Empfehlungen. Ich stehe dazu in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden sowie den zuständigen Ministerien in Wiesbaden. Dort arbeitete man am Wochenende intensiv an einer für alle verbindlichen Strategie im Umgang mit der neuen Erkrankung und wird zeitnah weitere Regelungen erlassen.

Wir alle sehen uns der Gesundheit der uns anvertrauten Menschen verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rosemarie zur Heiden
Leiterin des Staatlichen Schulamtes

Staatliches Schulamt für den
Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis
Mainzer-Tor-Anlage 8
61169 Friedberg
Tel.: +49 6031-188-629
Fax: +49 6031-188-699
E-Mail: rosemarie.zurheiden@kultus.hessen.de
schulaemter.hessen.de/standorte/friedberg

SARS-CoV-2-Epidemie: Frankfurt gibt Eindämmung auf

Die Infektionskette des sich weiter ausbreitenden Coronavirus kann nach Ansicht des Leiters des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. Dr. Rene Gottschalk, nicht mehr unterbrochen werden. „Das ist bei der Vielzahl an Fällen nicht zu leisten“, sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt. Dies sei aber auch „nicht weiter tragisch, weil die Erkrankung nicht schlimm“ sei.

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist die Eindämmung des Coronavirus „machbar und muss höchste Priorität aller Länder bleiben“.

"Ob Konzerte oder Messen stattfinden oder Züge stillstehen, entscheidet nicht der Bund, sondern das örtliche Gesundheitsamt. […] [Die SARS-CoV-2]-Krise offenbart die Schwächen dieses Modells." (Die WELT, 29.02.2020)

SARS-CoV-2: Landrat auf Pressekonferenz

  • Die Internationale Tourismus Börse (ITB) wurde abgesagt, obwohl es dort keinen Verdachtsfall gab (wie auch?).
  • Auf Massenveranstaltungen, die noch nicht stattgefunden haben, hat es noch nie einen Verdachtsfall gegeben (klar).
  • Im Hochtaunuskreis gibt es sogar einen Infektionsfall.
  • Schulen und Kindergärten im Hochtaunuskreis bleiben trotzdem geöffnet, weil es in ihnen noch keinen Verdachtsfall gegeben hat.
  • Das glauben Sie nicht?
  • "Der Landrat des Hochtaunuskreises, Ulrich Krebs, zeigte sich bei der Pressekonferenz am Samstag zufrieden, dass die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin abgesagt wurde. Man hätte am Montag eigenständig darauf verzichtet, Vertreter des Kreises dorthin zu schicken. Es sei sinnvoll, große Menschenansammlungen zu meiden. Großveranstaltungen im Hochtaunuskreis seien derzeit keine geplant. Der Schulunterricht werde am Montag "ganz normal" stattfinden, so Krebs. Generell sei es immer eine Einzelfallentscheidung, ob eine Schule geschlossen bleibe. "Es gibt aber keine Verdachtsfälle an Schulen oder Kindergärten im Hochtaunuskreis", sagte Krebs." Das berichtete heute die hessenschau.

SARS-CoV-2: Lage unverändert

  • An vielen Beispielen sehen wir, dass die Welt nicht auf die Pandemie mit SARS-CoV-2 vorbereitet ist.
  • Unsere Praxis blickt auf sieben Wochen Vorbereitungszeit zurück. Wird es reichen?
  • Die Handlungsempfehlungen und die Abläufe innerhalb unserer Praxis bleiben vorläufig gleich.

CoVID-2019: Änderungen erforderlich

  • Bitte prüfen Sie ab jetzt an mindestens jedem zweiten Tag, ob sich unsere Schutzhinweise zu SARS-CoV-2 geändert haben.
  • Bitte bestellen Sie jetzt Folgerezepte für Ihre Dauermedikamente bei uns.
  • Bitte ergänzen Sie jetzt Ihren Haushaltsbedarf.

Praxisablauf während der Epidemie

  • Besondere Umstände erfordern besondere Regeln und Ablaufhilfen. Bei uns gibt es jetzt zum Beispiel eine D-Klassifikation. In einer Krise gibt es auch Ungewöhnliches zu tun. Die Versorgung unserer Patienten geht trotzdem immer vor. Aufgrund der Vielzahl der Nachfragen haben wir spezielle Informationen für Sie zusammengestellt.
  • Informationen zum neuartigen Coronavirus gibt es weiterhin hier.

CoVID-2019: Verhalten am Beginn der Epidemie

  • Wir bitten alle Patienten der Kategorie D4, Ansammlungen von Menschen ab heute zu meiden. Bitte bleiben Sie möglichst zu Hause oder halten Sie sich alleine im Freien auf. Meiden Sie Märkte und Verkaufsräume, in denen es zu Gedränge oder Wartezeit kommen kann.
  • Alle Patienten der Kategorien D4 und D3 werden gebeten, den Vorrat der von ihnen regelmäßig und dauerhaft benötigten Medikamente auf den Bedarf für 120 Tage zu ergänzen. Bitte verwenden Sie für Ihre Anforderung unser Webformular.
  • Bei Patienten der Kategorien D2 und D1 ist keine Verhaltensänderung erforderlich.
  • Versorgen Sie sich bitte mit Verbrauchsgütern, so dass die Anzahl erforderlicher Einkäufe gering gehalten werden kann.
  • Bitte beachten Sie unsere weiteren Hinweise zu CoVID-2019.
  • Wenn Ihnen Ihre persönliche D-Klasse noch nicht geläufig ist, sprechen Sie uns bitte an.

Infektionen und Krankheiten durch neuartige Coronaviren

SARS-CoV-2 (2019-nCoV) breitet sich aus und Infektionen mit diesem neuen Coronavirus nehmen zu. Derzeit sind vor allem chinesische Patienten außerhalb Deutschlands betroffen. Noch ist nicht abzusehen, ob dies zu einer weltweiten Pandemie führen wird.

Bitte sprechen Sie uns bei allen Fragen direkt an.

Bleiben Sie im Fall einer fieberhaften Erkrankung bitte stets zu Hause. Suchen Sie keine Ambulanzen und auch nicht unsere Praxis auf. Dr. Stock wird stattdessen Sie aufsuchen.

Sollten dringende Warnungen an unsere Patienten insgesamt erforderlich werden, verbreiten wir sie hier.




Infections with the new coronavirus SARS-CoV-2 (2019-nCoV) are on the rise. Currently, Chinese patients outside Germany are mainly affected. It is not yet clear whether this will lead to a global pandemic.

Please contact us directly for all questions.

In case of feverish illness, please always stay at home. Do not visit any outpatient clinics or our practice. Dr. Stock will visit you instead.

Should urgent warnings to our patients as a whole become necessary, we will spread them here.




新型冠状病毒SARS-CoV-22019-nCoV)的感染正在上升。目前,德国以外的中国患者主要受到影响。尚不清楚这是否会导致全球大流行。

如有任何疑问,请直接与我们联系。

如果发烧,请始终待在家里。不要去任何门诊诊所或我们的诊所。 Stock博士将代替您访问。

如果需要对整个患者发出紧急警告,我们将在这里传播。


SARS-CoV-2: Deutschland und die Welt

  • Die Weltgesundheitsorganisation hält das Verbreitungsrisiko für SARS-CoV-2 seit gestern für "weltweit sehr hoch".
  • Das Robert-Koch-Institut hält das Risiko für Deutschland dagegen für "gering bis moderat".
  • SARS-CoV-2 liegt inzwischen in mehreren Mutanten vor. Es gibt zumindest eine chinesische und eine italienische Variante, die klar voneinander abgrenzbar sind.
  • Die Handlungsempfehlungen und die Abläufe innerhalb unserer Praxis bleiben gleich.

SARS-CoV-2: Verhalten während der Epidemie

  • Wir bitten alle Patienten der Kategorie D4, Ansammlungen von Menschen weiterhin zu meiden. Bitte bleiben Sie möglichst zu Hause oder halten Sie sich alleine im Freien auf. Meiden Sie Märkte und Verkaufsräume, in denen es zu Gedränge oder Wartezeit kommen kann.
  • Alle Patienten der Kategorien D4 und D3 werden nochmals gebeten, den Vorrat der von ihnen dauerhaft benötigten Medikamente regelmäßig auf den Bedarf für 120 Tage zu ergänzen. Bitte verwenden Sie für Ihre Anforderung unser Webformular.
  • Patienten aller Kategorien sollten ab jetzt mindestens einmal pro Tag diesen Blog aufrufen.
  • Schließen Sie bald die Ergänzung Ihrer Verbrauchsgüter ab, so dass die Anzahl erforderlicher Einkäufe gering gehalten werden kann.
  • Bitte beachten Sie unsere weiteren Hinweise zu SARS-CoV-2 und CoVID-2019.
  • Bitte machen Sie sich auch nochmals mit unserem Praxisbetrieb während der Epidemie vertraut.
  • Wenn Ihnen Ihre persönliche D-Klasse noch nicht geläufig ist, sprechen Sie uns bitte an.