Omikron

Was wissen wir bislang über das Coronavirus Omikron?
  • kein sicherer Nachweis durch Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2
  • keine nennenswerte Schutzwirkung der Impfstoffe gegen SARS-CoV-2
  • keine nennenswerte Schutzwirkung der Antikörper nach CoVID-19
  • keine erkennbaren Vorläufer aus der Reihe der Varianten von SARS-CoV-2
  • infektiös für mehr als 300 Tierarten und den Menschen
  • rasante Ausbreitungsgeschwindigkeit
  • milde Krankheitsverläufe
  • Omikron ist überall.
  • keine nennenswerte Infektion der Lunge
  • Omikron ist möglicherweise nur ein sehr entfernter Verwandter jenes Virus, der im Dezember 2019 Schrecken in Wuhan verbreitete. Ob man es überhaupt den SARS-Coronaviren (SARS = severe acute respiratory syndrom) zuordnen sollte, bleibt Gegenstand weiterer Beobachtung.
  • Quarantäne für Kontaktpersonen ist sinnlos und nutzlos.
  • Selbst die Isolation Infizierter hat nur einen geringen Nutzen.
  • Nichts schützt vor einer Infektion.
  • Dass Impfungen gegen SARS-CoV-2 vor schweren Verläufen einer Infektion mit Omikron helfen, ist unbewiesen.
  • Omikron sieht nach einem neuen Serotyp Coronavirus aus, vor dem man sich nicht annähernd so fürchten muss, wie vor SARS-CoV-2.

Ferien im Amt

  • Vom 24.12.2021 an und bis Mitte Januar 2022 werden wir leider nicht wissen, wieviele Menschen sich in Deutschland neu infizieren.
  • Das RKI schrieb am 23.12.2021: "Während der Feiertage und zum Jahreswechsel ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen und keine Screenings am Arbeitsplatz, in der Schule und in Kitas durchgeführt werden, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln. Dadurch kann es sein, dass nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage abgebildet wird."
  • Weil unsere Gesundheitsämter in dieser Zeit nur notdürftig arbeiten und weil Schulen und Kitas geschlossen sind, sinkt vorhersehbar die Inzidenz. Das hat natürlich auch sein Gutes.
  • Wenn die Bürokratie, massiv verstärkt durch die Bundeswehr, am 10.01.2022 wieder zu arbeiten beginnt, werden die Inzidenzen durch die Decke knallen. Bald danach wird feststehen: Wieder einmal waren vor allem die Familien und ihr Weihnachtsfest an Corona schuld.
  • In unseren Krankenhäusern würden die Mitarbeiter unserer Gesundheitsämter in der Zwischenzeit durchaus gebraucht. Da werden sie aber nicht sein.
  • Unsere Gesundheits-Bürokraten machen Weihnachtspause. Mitten in der Pandemie. Fronturlaub, sozusagen. Es geht also auch ohne die ganze Telefaxerei.
  • Die Bundeswehr hätte eigentlich schon lange Besseres zu tun, als per Telefon zu erfragen, ob Patient Meier oder Müller nach seinem positiven PCR-Test auch wirklich zu Hause bleiben will. Egal. Nach der Pandemie wird der öffentliche Gesundheitsdienst uns erzählen, alles wäre besser gelaufen, wenn man in jedem Gesundheitsamt über Personal in Regimentsstärke verfügte. Ein paar weitere Steuermilliarden müssten dafür doch wohl verfügbar sein.
  • Deutschland jedenfalls startet morgen zu einem Blindflug mitten durch die Lücke zwischen vierter und fünfter Welle der Pandemie. Schnallen Sie sich an. Bleiben Sie auf Ihren Sitzplätzen. In spätestens drei Wochen wird es turbulent.

4 Impfungen pro Jahr

  • Die Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut empfahl am 21.12.2021, Auffrischimpfungen gegen SARS-CoV-2 mit Spikevax oder Comirnaty nicht erst nach sechs, sondern bereits nach drei Monaten vorzunehmen. In Israel wird bereits jetzt allen Menschen die Comirnaty-Impfung Nummer 4 angeboten, wenn sie älter als 60 Jahre sind.
  • Panik ist der Ratgeber. Verzweiflung ist die Motivation
  • Wesentlich häufiger wird man gegen Corona nicht impfen können.
  • Es wird höchste Zeit, die veralteten Impfstoffe durch neue Varianten zu ersetzen. Die Möglichkeiten der aktuell verfügbaren mRNA-Impfstoffe sind ausgereizt. Alle anderen Präparate haben sich bereits früher als nahezu unwirksam erwiesen.
  • Gegen die Omikron-Welle hilft das alles nicht mehr.
  • Brauchen Sie eine Dosis Mut? Gut: 40% aller Infektionen verliefen bislang ohne jedes Symptom.

Neue Impfstoffe notwendig

  • Die vierte Welle der Corona-Pandemie ebbt ab. Unsere Politiker haben mit diesem Verlauf nichts zu tun.
  • Die Delta-Variante betrifft noch immer viele Schüler. Mit den Weihnachtsferien endet auch dies.
  • In etwa drei Wochen werden wir die fünfte Welle der Pandemie deutlich sehen. Die Omikron-Variante erleben wir alle wieder ungeschützt.
  • Unser Bundesgesundheitsminister sollte sich nicht länger mit nutzlosen Erläuterungen aufhalten. Von einem Minister erwartet man mehr als von einem Talkshow-Gast.
  • Wir brauchen kein Geschwätz zur Impfpflicht. Wir brauchen unverzüglich neue Impfstoffe.
  • Wäre die Pandemie ein Krieg gegen Omikron, dann wäre der bislang verfügbare Impfstoff eine Platzpatrone gegen einen übermächtigen Feind.

Log4Shell

  • Mehrere Pandemien zeitgleich sind etwas lästig. Das aktuelle, weltweite Log4Shell-Problem fällt immerhin in den Bereich EDV und nicht in den Bereich Infektiologie. Das nenne ich abwechslungsreich.
  • Seit Samstag haben wir unsere Computer, unsere Mobiltelefone und unser Netzwerk umfassend abgesichert und überprüft. Niemand war eingedrungen. Mancher Sicherheitszugang stand aber offen wie ein Scheunentor. Fragen Sie lieber nicht, wie es derzeit in vielen anderen Praxen und in fast allen Krankenhäusern aussieht.
  • Rechtzeitig vor Weihnachten verkünde ich die gute Nachricht: Der sicherheitshalber am letzten Freitag eingeschränkte EDV-Betrieb meiner Praxis wird ab morgen wieder vollständig aufgenommen.
  • Was können Sie gegen Log4Shell tun?
  • Pausieren: Kritische Systeme müssen vom Netz genommen werden.
  • Patchen: Log4j auf Version 2.15.0 (oder neuer) aktualisieren oder die Produkte aktualisieren, die Log4j nutzen
  • Mitigieren: Sollte Patchen nicht möglich sein, kann die Lücke durch Deaktivieren des Loggings von Lookups mitigiert werden. Hierzu könnten Sie "log4j2.formatMsgNoLookups" oder die Umgebungsvariable "LOG4J_FORMAT_MSG_NO_LOOKUPS" auf "true" setzen.
  • Wurden Sie erfolgreich angegriffen? Überprüfen Sie, ob die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde. Hierbei hilft das Tool log4shell-detector. Bei erfolgreichem Angriff muss das gesamte System forensisch untersucht werden.
  • Dank an alle Patienten, die für unser kleines Geschwindigkeitsproblem Verständnis hatten!
  • Ein Vergnügen war es, ein paar wirklich gute Datentechniker unter den Lieferanten unserer Software auch nachts an ihren Telefonen zu finden.
  • Den Kollegen, die ihre Praxen nicht selbst administrieren können, wünsche ich für die nächsten Wochen viel Glück.

Zero-Day-Lücke in Log4j

Liebe Patienten,
aufgrund notwendiger Schutzmaßnahmen gegen den Missbrauch der aktuellen
Zero-Day-Lücke in Log4j werden wir in der kommenden Woche mit verminderter Geschwindigkeit kommunizieren. Da auch der Hersteller unseres Praxisfahrzeugs betroffen ist und da dieses Fahrzeug im Grunde einen Aktuator mit Online-Steuerung durch seinen Hersteller darstellt, kann es auch zu erheblichen Verzögerungen bei Hausbesuchen kommen.
Der Praxis-Kernbetrieb wird aufrecht erhalten.
Banken, Kraftwerken und dem Militär steht eine aufregende Woche bevor. Verglichen damit sind unsere Einschränkungen eine Kleinigkeit.
Herzliche Grüße,
Dr. Wolfgang Stock

Impfung gegen Delta

  • Wir impfen weiterhin gegen die Variante Delta von SARS-CoV-2.
  • Die Impfstoffe Comirnaty und Spikevax wirken gegen Delta bei weitem nicht mehr so gut, wie gegen die Wuhan-Variante aus 2019. Etwa die Hälfte aller Geimpften wird mit diesen Impfstoffen aber noch immer für mehr als ein halbes Jahr wirksam vor CoVID-19 geschützt.
  • Gegen die Variante Omikron impfen wir nicht. Eine wirksame Schutzimpfung gegen Omikron existiert im Handel noch nicht.
  • Omikron enthält übrigens keinen Zähler. Es ist nicht wahr, dass Omikron kapituliert, wenn das Virus bis drei gezählt hat. Kein Virus weiß, wie oft Sie geimpft worden sind. Anders lautende Darstellungen eines bekannten Virologen aus Deutschland sind falsch.
  • Noch ist die Variante Delta in Deutschland vorherrschend. Derzeit finden in unserer Praxis die Auffrischimpfungen (engl.: „booster“) gegen die Delta-Variante statt. Von der kommenden Woche an führen wir Delta-Immunisierungen auch für Kinder durch.
  • Erlauben Sie sich aber kein falsches Gefühl der Sicherheit. Verhalten Sie sich auch nach der Impfung, als wären Sie ungeimpft. Halten Sie Abstand. Treffen Sie andere Menschen möglichst im Freien. Lassen Sie Ihren Antikörper-Schutz vor SARS-CoV-2 regelmäßig überprüfen.
  • Gegen Omikron sind wir leider alle ungeimpft.

Pandemie der Ungeimpften

  • Wir befinden uns derzeit in der gefährlichsten Phase der Pandemie. Aktuell gibt es keinen Impfstoff, der vor der Variante Omikron schützt. Es wird mindestens vier Monate dauern, bis wieder ein wirksamer Impfstoff gegen SARS-CoV-2 verfügbar ist.
  • Geimpfte und Ungeimpfte sind gleichermaßen gefährdet. Wir alle sind wieder ungeschützt.
  • In ihrer Hilflosigkeit predigen unsere Anführer die dritte Impfung. Zwei Impfungen seien eigentlich nichts, drei dagegen verlängern das Leben. Wenn Sie zehn Kilo Trauben besitzen, von denen fast alle faul sind, können Sie natürlich noch weitere fünf Kilo fast vollständig fauler Trauben hinzu kaufen. Ein Genuss wird das trotzdem nicht.
  • Jetzt rächt sich, dass seitens der Politik unehrlich kommuniziert worden ist. Jetzt fehlen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Pandemie-feste Schulformen, Luftreiniger, freie Krankenhausbetten, Resilienz. Uns fehlen Daten und Forschungsstrukturen, digital gut ausgebildete Lehrer und Wissenschaftler mit Kenntnissen im Fach Mathematik. Es fehlen Ärzte und Pfleger. Uns fehlt jedes brauchbare Medikament. Weitgehend fehlt auch das Wissen, dass SARS-CoV-2 durch Aerosole übertragen wird.
  • Ein brauchbarer Impfstoff wäre nützlich. Impfstoffe beenden aber nicht die Pandemie.
  • Lagern Sie jetzt ein, was Sie für einen langen, einsamen Winter brauchen. Verteilen Sie Ihre Mitarbeiter. Hüten Sie sich vor Menschenansammlungen. Reisen Sie nicht mit Bus und Bahn oder Flugzeug. Halten Sie sich im Freien auf, wenn Sie andere Menschen treffen.
  • Gehen Sie davon aus, dass jeder Mensch infiziert und ansteckend ist. Noch ist das nicht der Fall. Üben Sie. In nicht einmal zwei Monaten werden Sie für Ihre neuen Fähigkeiten dankbar sein.
  • Wenn die Menschheit ihre Lebensweise an SARS-CoV-2 angepasst hat, wird die Pandemie beendet sein. Bis jetzt ist die Anpassung noch nicht in Sicht.

Kinder-Impfung gegen Delta

  • In den letzten Wochen erreichen uns immer mehr Anfragen von Eltern, die ihre Kinder gegen SARS-CoV-2 impfen lassen wollen.
  • Diese Anfragen kommen nicht nur aus der Wetterau, sondern aus Mannheim, aus München, aus Hamburg, gestern sogar aus Edinburgh, und aus vielen Orten auf dem Weg dorthin.
  • Gerne teilen wir mit Ihnen die Informationen dieses Blogs und unserer Website. Impfen können wir allerdings nur unsere eigenen Patienten. Wir sind eine kleine Praxis mit nur wenigen tausend Patienten. Immer wieder suchen wir nach zusätzlichen Mitarbeitern. Für schnelle Impfkampagnen haben wir gar keine Kapazität.
  • Wir begleiten unsere Patienten sehr intensiv. Wir sind eher keine geeignete Praxis für Laufkundschaft. Wir streben stets ein für lange Zeit stabiles Gesundheitsbündnis mit unseren Patienten an. Natürlich beraten wir Sie gern, wenn wir dadurch Ihr Verhältnis zu ihrem eigenen Hausarzt erleichtern können.
  • Viel wichtiger ist aber, dass Kinder von uns nur nach gründlicher Untersuchung und nach eingehender Beratung der Eltern gegen SARS-CoV-2 geimpft werden. Etwa ein Drittel aller Schüler ist bereits durchseucht. Sie weisen Laborwerte auf, die mit der Impfung nicht vereinbar sind. Ohne entsprechende Voruntersuchung impfen wir nicht.
  • Alle unsere Patienten, die eine Schutzimpfung gegen Corona für Ihre Kinder wünschen, bitten wir, sich jetzt über unser Kontaktformular für die Impfung registrieren zu lassen.
  • Bitte füllen Sie bis zum Termin der Voruntersuchung folgende Dokumente aus:
  • Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff
  • Der von uns eingesetzte Impfstoff, Comirnaty von BioNTech, Fosun und Pfizer, reduziert das Risiko, schwer an CoVID-19 zu erkranken. Vor einer reinen Infektion schützt er nicht. Diese Aussagen gelten für die Varianten Alpha, Beta, Gamma und Delta. Ob er auch gegen die Variante Omikron wirkt, ist noch nicht bekannt.

Vorsicht geboten

  • Aus Singapur kommen beunruhigende Meldungen. Mehrere Geimpfte sind an CoVID-19 erkrankt und sie sind hochinfektiös.
  • Noch ist nicht klar, ob dies an Besonderheiten des Gesundheitszustands der Betroffenen liegt. Nicht klar ist derzeit auch, welcher Impfstoff den Durchbruch ermöglicht hat.
  • Es gibt keinen Grund, die aktuelle Impfkampagne abzubrechen. Niemand sollte sich aber auf seinen Impfschutz allein verlassen. Die 2G-Regel ist obsolet.
  • Verhalten Sie sich in den nächsten Wochen bitte sicherheitshalber wie zu Beginn einer neuen Pandemie.
  • Schulen sind sofort zu schließen, wenn nicht jeder Raum über hinreichend viele Luftreiniger oder über den Anschluss an eine raumlufttechnische Anlage verfügt.
  • Für Seniorenheime und für Kindergärten gilt das Schulprinzip analog.
  • Die Nutzung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs muss unterbleiben.
  • Treffen Sie sich mit Freunden und mit Verwandten nur im Freien. Halten Sie Abstand. Tragen Sie Masken.
  • Wer in diesem Winter eine Flugreise vorhatte, storniere sie. Wer zu Hause arbeiten kann, der mache das.
  • Wer das Risiko liebt, der besuche ein Fußballstadion oder einen Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt.

Variante Omikron

  • Die von südafrikanischen Virologen entdeckte Variante Omikron (B.1.1.529), ist anscheinend bereits weltweit verbreitet. Nachgewiesen wurde heute ein Fall in Belgien. Die Betroffene hatte keinerlei Südafrika-Kontakt gehabt. Dargestellt wurden zeitgleich zwei Fälle in Hongkong. Die Fälle in Israel hatten Südafrika-Kontakt.
  • Noch ist unklar, ob unsere bisher genutzten Impfstoffe Schutz vor der neuen Variante bieten.
  • Der R0-Wert ist unbekannt.
  • Luftreinigungsgeräte und UVC-Strahler wirken auch gegen die neu beschriebene Variante zuverlässig, weil sie gegen alle Aerosol-gebundenen Erreger wirken.

Lastgrenze erreicht

Liebe Patienten,

wir haben bis Weihnachten 2021 nur noch Termine in unserem Notfallkontingent frei. Wenn die
Schulen in der Wetterau weiterhin ungeschützt geöffnet bleiben, werden auch diese Termine nicht für alle Kranken ausreichen. Seit heute arbeiten wir notgedrungen mit einer Triage.
  • Bitte setzen auch Sie Prioritäten. Nehmen Sie unsere Impftermine an, wie Sie Ihnen angeboten werden. Organisieren Sie alle anderen Termine bis Weihnachten um Ihre Gesundheitsversorgung herum.
  • Lassen Sie sich impfen und verhalten Sie sich anschließend unbedingt, als wären Sie niemals geimpft worden!
  • Halten Sie sich möglichst nicht in Gruppen in geschlossenen Bereichen auf.
Wir bemühen uns, Sie trotz allem möglichst komfortabel durch diese besondere Lage zu leiten.

Ihre Praxis Dr. Stock

Impfungen teilweise unwirksam

  • Wir bitten alle Patienten, die gegen SARS-CoV-2 nicht mit Comirnaty oder mit Spikevax geimpft wurden, sich dringend über unser Kontaktformular in der Praxis zu melden. Sie sind auch bei hohen Impftitern nicht ausreichend gegen die aktuelle Virusvariante geschützt.
  • In unserer Praxis sind aktuell etwa 85% aller Patienten gegen CoVID-19 geimpft, etwa 10% allerdings mit unwirksamen Impfstoffen. Wir selbst waren aufgrund einer Vereinbarung zwischen der KBV und dem Bundesgesundheitsminister leider bis Juni nicht in der Lage, uns an den Schutzimpfungen zu beteiligen. Wir hatten seinerzeit keine Möglichkeit, unsere Patienten mit wirksamen Präparaten zu versorgen.
  • Aktuell verfügen wir über Impfstoff-Zusagen für alle Patienten der Praxis.
  • Soweit Sie planen, auch Ihre Kinder gegen das Virus impfen zu lassen, melden Sie sich bitte ebenfalls über unser Kontaktformular. Bei fast allen Kindern zwischen dem 5. und dem 11. Lebensjahr wird eine Voruntersuchung erforderlich sein. Mit diesen Voruntersuchungen beginnen wir, sobald die EMA den Impfstoff freigibt. Dies wird vermutlich am 24.11.2021 der Fall sein.
  • Bitte respektieren Sie alle Menschen, die sich gar nicht impfen lassen wollen. Diese Menschen riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit. Sie sind an der Pandemie und an den aktuellen Inzidenzen aber nicht schuld.
  • Bleiben Sie in den nächsten Wochen besonders vorsichtig, auch wenn Sie wirksam geimpft worden sind.

Ärztin oder Arzt und Werksstudenten gesucht

  • Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine Fachärztin oder einen Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurologie oder Pädiatrie. Die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ist erwünscht. Sie sollten akzentfrei Deutsch und Englisch sprechen und Sie sollten in beiden Sprachen schriftlich sicher sein. Ein Führerschein Klasse B ist erforderlich.
  • Außerdem suchen wir Werksstudentinnen und Werksstudenten - bevorzugt aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Pharmazie, Psychologie, Pflegewissenschaften und Medizin - zur Verstärkung unseres Sekretariats. Sie sollten sicher in den Sprachen Deutsch und Englisch sein, gut organisiert, fleißig und zuverlässig. Das Betriebssystem MacOS sollte Ihnen vertraut sein. Unsere Patienten sollen sich freuen, wenn gerade Sie am Telefon sind.
  • Bitte nutzen Sie zur Bewerbung das Kontaktformular unserer Website.

Schulen als Brutstätten von SARS-CoV-2?

  • Das Hessische Corona-Kabinett hat am 02.11.2021 beschlossen, dass SARS-CoV-2 in Schulen nicht mehr durch Aerosole übertragen wird. Nicht anders kann man die neueste Änderung der Quarantänebedingungen für Schulen deuten: Bei einem Corona-Fall soll künftig nur noch das positiv getestete Kind in die Isolation gehen. Bislang wurden auch enge Kontaktpersonen oder Sitznachbarn in Quarantäne geschickt. Wie zur Strafe für den Corona-Fall in ihrer Klasse, müssen aber alle Schülerinnen und Schüler der Klasse nach einem bestätigten Corona-Fall 14 Tage lang ihre Maske auch am Platz tragen. Die gesamte Klasse wird zudem täglich getestet.
  • Noch ist unklar, wie SARS-CoV-2 auf die neue Regelung reagiert. Verblüfft, vermutlich. So leicht hatte man es dem Virus schon lange nicht mehr gemacht.

Infektionsschutz im Winter 2021/2022

  • In den kommenden Wochen werden wir besondere Maßnahmen ergreifen, um Infektion zwischen unseren Patienten zu verhindern.
  • Bitte kommen Sie nicht ohne Termin in unsere Praxis. Unser Wartebereich ist geschlossen. In unserer Praxis dürfen sich in der kommenden Zeit nie mehr Personen aufhalten als gerade zeitgleich behandelt werden.
  • Bitte kommen Sie auf keinen Fall zu uns, wenn Sie Anzeichen einer Infektion verspüren oder wenn Sie mit einer infizierten Person Kontakt hatten. Dr. Stock wird sie stattdessen besuchen.
  • Halten Sie sich auch im Alltag möglichst von anderen Menschen fern. Die weitere Verbreitung von SARS-CoV-2 wird nicht den Untergang des Abendlands bedeuten. Sie selbst werden aber vielleicht schwer krank. Auch geimpfte Menschen können sehr lange sehr ansteckend sein. Eine bundesweite Inzidenz von mehr als 300 sollte in diesem Winter für niemanden überraschend sein.
  • Vergessen Sie nie, dass SARS-CoV-2 über Aerosole - durch das Ein- und Ausatmen von Luft - übertragen wird.
  • Mehr als 80% unserer Patienten sind bislang geimpft. Mehr als 10% der Geimpften werden in diesem Winter trotzdem von der Delta-Variante von SARS-CoV-2 infiziert werden. Auch fast alle Ungeimpften werden infiziert werden, viele davon sogar krank.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Schulen. Meiden Sie Seniorenheime. Benutzen Sie möglichst nicht den öffentlichen Nahverkehr, auch nicht den Fernverkehr. Verzichten Sie auf Mietautos und Car-Sharing.
  • Kaufen Sie sich ein paar Vorräte und ein paar gute Bücher. Besitzen Sie bereits Luftreiniger? Machen Sie sich es zu Hause bequem oder genießen Sie die Natur. Erinnern Sie sich und Ihre Angehörigen daran, dass es genug Impfstoff für alle Patienten gibt.
  • Auch dieser Winter geht wieder vorbei.

Es brennt nicht mehr.

  • Seit Tagen geht die Corona-Inzidenz zurück. Immer wieder infizieren sich Menschen. Manche werden auch krank. Insgesamt haben wir derzeit aber mit SARS-CoV-2 kein Problem. Das ist der richtige Zeitpunkt für einen Richtungswechsel.
  • Wenn ein Haus nicht mehr brennt, braucht man keine Straßenabsperrung mehr. Jetzt geht es um Wiederaufbau und besseren Brandschutz. Richtiges Verhalten bei Feuer sollte geübt werden. Ganz ohne Angst.
  • Bezogen auf die Pandemie bedeutet das: Wir brauchen jetzt Luftfilter und UV-Strahler für alle Schulen und alle Klassenräume, alle Altersheime und für den öffentlichen Nahverkehr. Längst werden diese Geräte von Behörden, großen Firmen und Arztpraxen genutzt.
  • Alles sollte darauf überprüft werden, ob es die Verbreitung von SARS-CoV-2 fördert. Drangvolle Enge und schlechte Luft waren niemals gut.
  • Halten wir Abstand! Nutzen wir Technik! Rüsten wir uns mit gut sitzenden Masken und mit Schutzbrillen für den Fall aus, dass SARS-CoV-2 wieder zum Problem wird! Üben wir den Gebrauch dieser Ressourcen, nutzen wir Schutzimpfungen, trainieren wir unsere Abläufe! Vermeiden wir Leichtsinn! Aerosole sind bei Corona wie ein brennendes Streichholz auf der Couch.
  • Optimieren wir unsere Forschung! Deutschland stand in der Corona-Forschung nicht einmal mittelmäßig da.
  • Bauen wir unsere Schulen endlich um! Wir brauchen kleine Klassen, neue Lehrkonzepte, Platz, Sauberkeit. Überdenken wir das Konzept des Altersheims. Ist es wirklich am besten und wirklich am billigsten, Menschen derart intensiv zu halten? Brauchen wir wirklich noch alle Bürohochhäuser? Müssen wirklich jeden Tag so viele Menschen pendeln?
  • Heben wir jetzt alle Corona-Beschränkungen auf! Unser Gesundheitswesen war niemals aufgrund der Pandemie überlastet. Selbst, wenn es in diesem Winter ein neues Problem gäbe, hätten wir zur Reaktion genug Zeit. Der Schutz der Schwächsten (Schüler, Senioren) und ein menschengemäßes, freies Leben, passen zusammen. Jeder soll vorsichtig bleiben, aber Angst frisst uns auf.
  • Wir lassen doch auch kein Haus leer stehen, nur weil es in Häusern Feuer geben kann. Also los! Wann, wenn nicht jetzt?

Schutz vor Grippe 2021/2022

  • Unsere Grippe-Impfstoffe sind eingetroffen.
  • Wir werden mit den Schutzimpfungen gegen Influenza bereits jetzt beginnen, um Konflikte mit Auffrischimpfungen gegen SARS-CoV-2 zu vermeiden. Der Mindestabstand von Corona-Impfungen zu allen anderen Impfterminen beträgt vier Wochen.
  • In der letzten Saison war Impfschutz vor Influenza unwichtig. Es gab Lockdowns, Schulschließungen, Maskenpflichten, Händewaschungen und Flächendesinfektion. Die Grippe gab es nicht. In diesem Jahr wird das anders sein. Das Verhalten der meisten Menschen und damit auch der meisten Politiker ist hochgradig widersprüchlich geworden. Das hilft nicht nur Corona. Auch das Influenza-Virus wird plötzlich wieder mehrheitsfähig.
  • Reservieren Sie sich deshalb Ihren Impfstoff über unsere Website oder telefonisch ab dem 13.09.2021 und vereinbaren Sie mit uns Ihren Grippeschutz-Termin.

Durchseuchungsbeginn

  • In wenigen Tagen beginnt in Hessen ein Projekt, das man eher einem Corona–Leugner, als dem hessischen Corona–Kabinett zugetraut hätte. Im Ergebnis werden alle hessischen Schüler und alle ihre Familienangehörigen mehr oder weniger kontrolliert mit SARS-CoV-2 durchseucht.
  • Hessens Schulen öffnen am kommenden Montag ohne jede Phase des Distanzunterrichts. Distanzunterricht wurde für das gesamte kommende Schuljahr durch das Corona–Kabinett Hessens ausdrücklich ausgeschlossen, wie auch immer die Pandemie verläuft. Das hat natürlich viel Geld für die andernfalls nötige Digitalisierung gespart.
  • Gleichzeitig gibt es keinerlei Schutz vor einer Infektion in der Schule. Weder gibt es in hinreichender Zahl Luftreiniger, noch hat man die Klassengrößen angemessen verringert. Es wurden keine neuen Unterrichtskonzepte entwickelt. Die Schülerbeförderung wurde nicht verändert. Auch die Stundenpläne sind wie zuvor.
  • Um die Eltern zu beruhigen, werden den Kindern in den ersten 14 Tagen Papierfetzen ("Masken") vor das Gesicht gehängt. Um die Gesundheitsämter zu beruhigen, werden mehrere Antigen-Schnelltests pro Woche durchgeführt. So erfährt man in den Krankenhäusern frühzeitig, auf wieviele Patienten man sich demnächst einzustellen hat.
  • Inzwischen glauben immer mehr Menschen an eine Verschwörung und fragen sich, wer dahinter steckt. Fragen Sie sich lieber, wo die Dummheit ihre Zentrale hat.

Hochwasser

  • Die Delta-Variante ist in aller Munde. Von einer vierten Corona-Welle ist die Rede. Das Robert-Koch-Institut empfahl gerade, alle Kinder und alle Geimpften per PCR-Test auf SARS-CoV-2 zu untersuchen, falls sie Erkältungszeichen aufweisen. Ist das relevant?
  • Die große Mehrheit aller Menschen hat nicht begriffen, dass SARS-CoV-2 durch Aerosole (durch die Luft) übertragen wird. Viele Deutsche fürchten sich vor Luftreinigern mehr als vor dem Erreger von CoVID-19. Die Schulen öffnen derzeit wieder ohne jeden Schutz.
  • 2020 mussten Putzlappen vor dem Gesicht das Leben verlängern. Sie werden gerade von OP-Masken abgelöst.
  • Das Robert-Koch-Institut hat keine Ahnung, wieviele Menschen in Deutschland geimpft sind. Die Gesundheitsämter haben keine Ahnung, wer wen angesteckt hat. Es gibt überhaupt keine ernstzunehmenden Statistiken zur Pandemie in unserem Land.
  • Es ist eigentlich unvorstellbar, in den nächsten Monaten alle Kinder durchseuchen zu lassen. Niemand kennt die Langzeitfolgen von Corona. Aber probieren wir es doch einfach aus. Kinder bekommen die Leute sowieso (Konrad Adenauer).
  • Decken Sie sich einfach noch einmal mit Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser ein. Kaufen Sie Ihren Kindern einen guten Computer. Organisieren Sie Privatunterricht. Das alles schadet nie.
  • Was jetzt kommt, ist keine Welle. Es ist Hochwasser. Delta kommt schleichend. Passen wir auf!

Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2

  • Schutzimpfungen sind eine höchstpersönliche Angelegenheit. Deshalb werden Sie in meinem Blog auch nur Empfehlungen zum Einsatz bestimmter Impfstoffe finden, keine Empfehlung dagegen zur Schutzimpfung selbst.
  • Natürlich kennen Sie meine persönliche Position. Ich impfe seit dem 7. Juni von morgens bis abends gegen SARS-CoV-2. Ich habe inzwischen auch eine nennenswerte Anzahl von Kindern geimpft, die zwölf Jahre alt oder nur wenige Jahre älter sind. In meiner Praxis werden diese Kinder in der zweiten Hälfte der Sommerferien bevorzugt geimpft.
  • Ich werde aber jedem entgegentreten, der aus moralischer Überheblichkeit, aus Angst oder aus Dummheit versucht, meine Patienten mit Druck zur Impfung zu bewegen. Schutzimpfungen schützen nie andere Menschen. Schutzimpfungen schützen immer nur genau Sie selbst. Sie selbst tragen auch jedes Risiko allein.
  • Niemand hat das Recht, Sie unter Druck zu setzen.
  • Darf Ihnen jemand verbieten, Auto zu fahren (wesentlich gefährlicher als CoVID-19) oder mit einem Mountainbike durch den Wald? Organisiert irgendwer einen Mob, weil Sie rauchen, Fußball spielen oder keinen Cholesterinsenker einnehmen?
  • In meiner Praxis haben sich auch höchst verantwortungsvolle Menschen nach gründlicher Abwägung gegen eine Schutzimpfung entschieden.
  • Jeder hat das Recht, sich nicht gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Alle Eltern haben das Recht, ihre Kinder nicht gegen dieses Virus immunisieren zu lassen.
  • Sogar absichtlich infizieren darf man sich. Davon rate ich allerdings ab.
  • Für alle Fragen meiner Patienten zur Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 habe ich aber immer ein offenes Ohr. Rufen Sie jederzeit an! Lassen Sie sich individuell beraten.
  • Wenn Sie sich anschließend für Ihre eigene Schutzimpfung oder für die Impfung Ihrer Angehörigen entscheiden, dann impfe ich Sie mit dem für Sie besten Impfstoff.
  • Wenn Sie sich nicht für eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 entscheiden, kennen Sie nach meiner Beratung zumindest den Stand der Wissenschaft und Ihr individuelles Risikoprofil.
  • An meinem Gefühl tiefer Fürsorge und an meiner Wertschätzung für Sie ändert Ihre Entscheidung nichts.

Sind Sie immun?

Erfolg gegen die Grippe - Fehlschlag gegen CoVID-19

  • Seit Februar 2020 geht der sogenannte Westen nach dem WHO-Handbuch zur Bekämpfung der Influenza gegen die Corona-Pandemie vor. Man trägt Maske, hält voneinander Abstand, desinfiziert Hände und Flächen. Zur Kontaktnachverfolgung setzt man in Deutschland sogar die Bundeswehr ein. Deutschland war damit extrem erfolgreich. Hat im Winter 2020/2021 irgendwer irgendwen mit Grippe gesehen?
  • Gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2 hatte die Influenza-Strategie eher keinen Erfolg.
  • Die renommierte australische Wissenschaftlerin Lidia Morawska hat bereits am 3. April 2020 einen Aufruf publiziert: „Airborne transmission of Sars-CoV-2: The world should face the reality.“ Sie stellte schon damals fest, dass SARS-CoV-2 durch das Einatmen von Viren hervorgerufen wird. Zu der Zeit wurden bei uns noch die Desinfektionsmittel und das Toilettenpapier knapp. Unsere Politiker riegelten die Kinderspielplätze ab.
  • Nach drei Wellen der Corona-Pandemie ist es nun Zeit, den tatsächlichen Hauptübertragungsweg des Erregers von CoVID-19 zu erkennen und ihn zu blockieren: die Übertragung durch geatmete Luft, den Transport von SARS-CoV-2 im Wege des Aerosols.

China hat mehr als 1 Milliarde CoVID-19 Impfstoffdosen verabreicht.

  • Insgesamt wurden bis Samstag 1.010.489.000 Schutzimpfungen verabreicht worden, so Chinas Nationale Gesundheitskommission (NHC).
  • Allein in den letzten fünf Tagen seien 100 Millionen Impfungen verabreicht worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
  • In China leben rund 1,4 Milliarden Menschen. Damit liegt das Land bei den verabreichten Impfdosen pro 100 Menschen derzeit noch hinter Nationen wie den USA und Großbritannien zurück.
  • China hat aber damit begonnen, Menschen unter 18 Jahren zu impfen, wobei Teenager die Impfstoffe von Sinopharm und Sinovac erhalten können.
  • Die Regierung in Beijing habe sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahres mindestens 70% der in Frage kommenden Menschen zu impfen, berichtete Xinhua unter Berufung auf den stellvertretenden Leiter des NHC, Zeng Yixin.
  • Im Moment rettet sich China noch durch eine rigorose Abschottung vor einem größeren Eintrag der Delta-Variante in sein Land. Ausbrüche innerhalb Chinas werden mit martialischen Maßnahmen bekämpft. Auf Dauer werden diese Maßnahmen nicht reichen. Dies ist der Grund, weshalb die Impfkampagne in China seit einigen Wochen einen gewaltigen Anschub erhält.

Coronaviren als Waffe

  • Noch im Februar 2020 bezeichneten einige namhafte Wissenschaftler die Epidemie von Wuhan als Naturkatastrophe. Diese Festlegung war als Solidaritätsadresse an einige ihrer Kollegen in China getarnt. Sie unterbanden damit für viele Monate jede Erforschung über die Herkunft von SARS-CoV-2.
  • Die gleichen Wissenschaftler und ihre Arbeit sind seit 2012 selbst Gegenstand kritischer Diskussion. Genau sie waren jahrelang an der Entwicklung von Kriegswaffen auf der Basis von Coronaviren beteiligt. Gain of Function heißt die Forschungsrichtung, die sich unter dem Deckmantel der Enthüllung des Schlimmstmöglichen mit der Entwicklung kaum kontrollierbarer Biowaffen befasst.
  • Wie, so lautete ihre Frage, macht man aus harmlosen Coronaviren gefährliche Krankheitserreger für Menschen?
  • Im Frühjahr 2020 ergab sich daraus ein auf den ersten Blick kindisch wirkender Streit.

Informationen vor Ihrem Impftermin


Liebe Patienten,

in wenigen Tagen können endlich auch wir Privatärzte mit
Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 beginnen.

Wenn Sie bereits einen Termin für sich selbst vereinbart haben, laden Sie sich bitte vor jedem Impftermin zwei Dokumente des Robert-Koch-Instituts herunter. Lesen Sie diese Dokumente genau durch. Füllen Sie die entsprechenden Stellen mit Ihren eigenen Daten und Angaben aus. Bitte drucken Sie danach die Dokumente aus und unterschreiben Sie sie. Wir benötigen sowohl den Aufklärungsbogen als auch Ihre Einwilligungserklärung vor der Impfung. Halten Sie diese Dokumente also bitte an Ihrem Impftermin zur Übergabe an mich bereit.

Patienten, die mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer) geimpft werden, benötigen folgende Dokumente:
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Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff
-
Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

Wer mit COVID—19 Vaccine Janssen (Johnson & Johnson) geimpft wird, lade hingegen die folgenden Dokumente von der Website des RKI:
-
Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff
-
Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff

Rufen Sie mich bei allen Fragen jederzeit an.

Bitte installieren Sie vor der Impfung die App
safevac des Paul-Ehrlich-Instituts. Melden Sie jegliche Impfreaktion über diese App.

Wenn Sie noch keinen Termin erhalten haben, dann registrieren Sie sich für eine Impfung bitte mit Hilfe unseres
Kontaktformulars. Nennen Sie dort Ihren vollständigen Namen und Ihre aktuelle Adresse. Wir benötigen von Ihnen auch Ihr Geburtsdatum, Ihre e-Mail-Adresse und Ihre Mobiltelefonnummer. Sie wissen selbst am besten, ob uns diese Informationen bereits vollständig vorliegen.

Herzliche Grüße

Dr. Wolfgang Stock

Kinder schützen

  • Seit dem Frühjahr 2020 ist bekannt, dass SARS-CoV-2 vor allem über die Luft übertragen wird. Man sollte sich also möglichst selten in Gruppen in Innenräumen aufhalten. Notfalls muss man mit Luftreinigern oder mit raumlufttechnischen Anlagen arbeiten, wenn man Gruppen in Innenräumen schützen will. Schlecht sitzende Masken vor Gesichtern helfen wenig. Antigen-Schnelltests schützen gar nicht.
  • Seit dem Sommer 2020 weiß man, dass Kinder ebenso infektionsgefährdet und ebenso infektiös sind wie Erwachsene. Was unsere Kinder in drei Wellen vor Corona schützte, war der flächendeckende Distanzunterricht und das weit greifende Verbot von Spaß und Spiel.
  • Was liegt also näher, als Schulen, Kindertagesstätten und den öffentlichen Nahverkehr technisch aufzurüsten, so dass Schule während der Corona-Pandemie im Präsenzunterricht zu verantworten ist? Der Hessische Ministerpräsident selbst äußerte Unverständnis, weil die Schulträger Hessens keine Luftreinigungsgeräte anschafften. Bundeskanzleramtsminister Braun sagte den Schulträgern Deutschlands erst vor wenigen Wochen eine 80%ige Kostenübernahme zu, wenn sie in alle Schulen raumlufttechnische Anlagen einbauen ließen.
  • Tatsächlich liegt nichts ferner. Niemand sichert Schulen ab. Schon in Normalzeiten wurden Schulen vernachlässigt. Altes Mobiliar, modern-antiquarische Technik, Kreide und Platzmangel waren und sind deutscher Schulstandard. Ich bekomme das nun seit fast 50 Jahren mit. Alle reden vom Kindeswohl. Das ist ein schönes Wort, wenn man sich profilieren will. Niemand interessiert sich wirklich dafür.
  • Auch in der Pandemie sind in Wirklichkeit alle Schüler und alle Eltern auf sich allein gestellt.
  • Deshalb bieten wir gleich ab dem 07.06.2021 Corona-Schutzimpfungen für alle unsere Patienten vom 12. Lebensjahr aufwärts an.
  • Die vierte Corona-Welle im Herbst kommt so sicher wie Weihnachten ohne Schnee. Diesmal könnten die Varianten aus Südafrika und aus Indien unsere Problemgegner sein.
  • Genießen Sie also mit Ihrer Familie den Sommer im Freien, aber denken Sie auch an den Schutz Ihrer Kinder für die nächsten Monate. CoVID-19 trifft nicht nur sogenannte Vorerkrankte. Es geht auch nicht immer um Leben und Tod. Man könnte ein Buch über Kinder und CoVID-19 schreiben. Erst in einigen Jahren werden wir umfassend sehen, welche Schäden die scheinbar harmlose Ersterkrankung durch SARS-CoV-2 in der Jugend unserer Kinder angerichtet hat.
  • Wenn Sie individuelle Beratung suchen, rufen Sie uns an. Wenn Sie sich bereits für eine Schutzimpfung entschieden haben, buchen Sie einfach gleich Ihren Termin.

AstraZeneca

  • Am 07.02.2021 empfahl ich, den heute Vaxzevria genannten Impfstoff von AstraZeneca nicht mehr zu verwenden, weil ich große Zweifel an seiner Wirksamkeit hatte. Die Zulassungsstudien wirkten zu unprofessionell.
  • Ein paar Wochen später kam der Impfstoff aufgrund merkwürdiger Thrombosen in Verruf.
  • Dann warfen hochrangige Gesundheitsbehörden in den USA dem Hersteller vor, er habe seine Daten unseriös präsentiert.
  • In dieser Woche nun kam heraus, dass es ein schweres Qualitätsproblem bei Vaxzevrias Herstellung gibt.In unserer Praxis wird Vaxzevria jedenfalls nicht verimpft. Wir verwenden für den Start unserer Impfkampagne am 07.06.2021 die Impfstoffe Comirnaty (von BioNTech und Pfizer) und Corona-Vaccine Janssen.

SARS-CoV-2-Schutzimpfungen: Termine für Sie

Video-Sprechstunden

Liebe Patienten,

ab sofort bieten wir neben der klassischen Arztbehandlung auch Video-Sprechstunden mit festen Terminen an. Wenn Sie daran Interesse haben, hinterlassen Sie über unser
Kontaktformular einfach Ihre Mail-Adresse oder Ihre Mobilnummer für uns. Wir probieren unseren Video-Kontakt dann gleich bei der nächsten Befundbesprechung miteinander aus.

Herzliche Grüße,

Dr. Wolfgang Stock

SARS-CoV-2-Schutzimpfungen ab dem 09.06.2021

  • Der privatärztliche Bundesverband (pBV) meldete gestern, Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 bei privatärztlich tätigen Hausärzten könnten nach dem 07.06.2021 beginnen.
  • Wir sind darauf eingestellt. Es wird Impftermine in unserer Praxis selbst geben, sobald wir Impfstoff haben. Hierzu haben wir ein spezielles Außenwartezimmer auf der Grünfläche hinter unserer Praxis eingerichtet. Es sieht wie ein Corona-Impfzentrum unter freiem Himmel aus.
  • Wir besuchen Sie zum Impfen aber auch in Ihrer Wohnung, wie gewohnt. Außerdem planen wir eine Impfstraße. Ihr Auto wird Ihr Wartezimmer sein.
  • 1000 Impfdosen für den Juni haben wir vorbestellt. Mal sehen, was tatsächlich kommt.

Verordnung zum Nachteil Erkrankter

  • Druckfrisch auf unserem Tisch liegt die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV; BR-Drs. 347/21. Mit ihr werden "Genesene" und gemäß Empfehlung von STIKO und PEI vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpfte Personen jenen Menschen gleichgestellt, die einen aktuellen, negativen Antigen-Schnelltest vorweisen können. Ihnen wird die Ausübung vieler Grundrechte nicht länger verwehrt.
  • Vergessen hat man die wichtigste Personengruppe: die "Geheilten". Nicht gleichgestellt werden nämlich Menschen, die nach eindeutiger Erkrankung an CoVID-19 und nach eindeutiger Ausheilung Antiköper gegen SARS-CoV-2 entwickelt haben. Sie dürfen ihre Grundrechte nur ausüben, wenn sie zusätzlich zumindest einmal geimpft sind.
  • Man wisse nicht, was die Antikörper der Geheilten wert seien, heißt es zur Begründung. Was Antikörper Geimpfter wert sind, die mal mit einem Vektor- und mal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurden, das weiß man leider auch nicht. Gleiches gilt angesichts der Zweitimpfungen nach mehr als drei Wochen.
  • Egal: Wer geimpft wurde, ist Berechtigter erster Klasse. Wer einen PCR-Test überstanden hat, ist zweitklassig. Drittklassig dürfen sich alle fühlen, die regelmäßig in der Nase bohren. Wer krank war, spielt nicht mehr mit.
  • Man stelle sich vor, nach einem Hochhausbrand würden alle Gaffer und jene entschädigt, die etwas Rauch in die Nase bekommen hatten, die Brandopfer aber nicht.

Impfungen angeblich wirklich ab Juni 2021

  • Der privatärztliche Bundesverband (pBV) meldete heute, das Bundesgesundheitsministerium habe ihm zugesichert, "dass […] Privatärzte im Juni impfen werden".
  • Auch im Juni, müsste es heißen, denn wir impfen ja bereits seit Jahren jeden Tag.
  • Ich bin gespannt, ob die neue Zusicherung auch heißt, dass es Corona-Impfstoff für Privatpatienten und ihre Hausärzte geben wird. Seit gestern gibt es für uns jedenfalls nicht einmal mehr den Stoff von AstraZeneca. Er sei selbst im Impfzentrum in Büdingen knapp.

Impfungen angeblich ab Juni 2021

  • Ab Juni sollen endlich auch Privatärzte gegen SARS-CoV-2 impfen dürfen, so Die Zeit am 29.04.2021. Das habe das Bundesgesundheitsministerium zugesagt, berichtete Dr. Christoph Gepp, stellvertretender Vorsitzender des Privatärztlichen Bundesverbandes (pbv), auf Anfrage des Kölner Stadt-Anzeigers. Das Ministerium habe den Verband beauftragt, eine Infrastruktur aufzubauen, mit der die durchgeführten Impfungen zentral an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden können.
  • Bislang ist es Apothekern noch bei Strafe verboten, Impfstoffe an freie Ärzte oder Betriebsärzte abzugeben. Der Impfstoff gegen SARS-CoV-2 steht in Deutschland seit dem 31.03.2021 exklusiv dem Gesprächspartner von Jens Spahn aus der Nacht vom 30.03. auf den 31.03.2021 und der durch ihn vertretenen Gruppe zur Verfügung.
  • Warten wir ab, ob dem Bundesgesundheitsminister oder dem Vizekanzler in der Zwischenzeit weitere Schikanen einfallen, mit denen die Impfung von Privatpatienten durch ihre eigenen Hausärzte behindert werden können. Wir haben in den letzten Wochen viel über Lobbyismus im deutschen Gesundheitswesen gelernt.

Impfung hin, Impfung her

  • In etwa 3 Wochen werden wir auch in unserer Praxis gegen SARS-CoV-2 impfen können, wird heute Morgen kolportiert. Was soll man glauben?
  • Angeblich habe das Bundesgesundheitsministerium Zertifikate der Landesärztekammern akzeptiert. Angeblich habe man ein Verfahren gefunden, um den Status aller Geimpften auch in Privatpraxen und bei Betriebsärzten zu erfassen.
  • Hoffnung hat man ja gern. Also, dann hoffen wir mal.

Sehr gern.

  • Bei Bundesminister Spahn herrscht Mangel an Impfstoff, aber niemals Mangel an Begründungen.
  • Sehr gerne möchte er auch Privatärzte impfen lassen. Eine zwingende Voraussetzung sei jedoch, dass es eine sichere Authentifizierung von Arztpraxen gibt, die tatsächlich Impfungen durchführen. Im Gegensatz zu Kassenärzten gäbe es bei Privatärzten doch keine einheitliche Praxisnummer über die lebenslange Arztnummer (LAN) hinaus. Die LAN existiere allerdings auch für Ärzte, die schon lange Jahre nicht mehr als Ärzte tätig sind und weise Privatärzte somit nicht als niedergelassen aus.
  • Wie haben die Apotheken das bislang nur hinbekommen?
  • Wieso klappt das alles bei den anderen Impfstoffen, nur bei Impfstoff gegen SARS-CoV-2 nicht?
  • Gestern schickte mir übrigens meine Landesärztekammer unaufgefordert ein Zertifikat. Es weist mich als niedergelassen und meinen Betrieb als eine Arztpraxis aus. Mit diesem Zertifikat könne ich mich und meine Mitarbeiterinnen beim Impfzentrum melden. Wir würden dann bevorzugt geimpft. Was alles möglich ist…

Infektionsschutzgesetz 2021: riskant

Gesetze und Verordnungen zur Pandemie gibt es im Überfluss. Deutschland mag schlecht beim Impfen sein. Es mag eine Strategie fehlen, sogar ein Ziel. Deutschland mag schlecht ausgestattete Schulen und mangelhafte Gesundheitsämter haben. Neue Corona-Regeln haut Deutschland wie am Fließband raus.

Am 24.01.2020 schrieb ich: „Eine Gesellschaft
- ohne wissenschaftlich begründete Strategie
-
ohne entsprechende Infrastruktur und
-
ohne zentralisierte Verantwortung und
-
ohne klare Kommandostrukturen
wird von SARS-CoV-2 und CoVID-19 vor schier unlösbare Probleme gestellt.

Jetzt gibt es in Deutschland etwas, das auf den ersten Blick meinem damaligen Hinweis zu entspricht. Gestern nämlich wurde der Entwurf zur Novelle 2021 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) dem Bundeskabinett vorgelegt. Bringt dieses Gesetz den Durchbruch in der Bekämpfung der Pandemie?

Im Zentrum des Gesetzentwurfes steht § 28b IfSG. Er legt die Kompetenz für die sogenannte „Corona-Notbremse“ zentral und allein in die Hand der Bundesregierung. Das neue IfSG erlaubt tief einschneidende Maßnahmen für rund 83 Millionen Menschen.

Zentralisierte Verantwortung, klare Kommandostruktur? Handeln und Befugnis der Bundesregierung werden von nur noch einem einzigen Messwert abhängen, der Inzidenz. Leider ist die Inzidenz ausgerechnet die Rechengröße, deren Wert zur Steuerung der Pandemie am zweifelhaftesten ist.
Inzidenzzahlen in Deutschland basieren auf dem Ergebnis unsystematischer, wöchentlich aufaddierter Testungen in der Größenordnung von ca. 1,1 bis 1,6 Millionen Tests pro Woche. Systematische Testungen wie in der Marktforschung gibt es bei Corona nicht. Der Positivanteil lag dabei laut RKI zuletzt (KW 13/2021) bei 11,1 Prozent aller Tests. An Wochenenden und an Feiertagen arbeiten die Gesundheitsbehörden auch in der Pandemie nur eingeschränkt. Dies allein führt regelmäßig zu medizinisch nicht erklärbaren Schwankungen der Inzidenz. Ich habe oft gesagt, dass man in einer Pandemie so nicht arbeiten kann.

Nach dem Urteil nicht weniger Juristen schießt der Entwurf des neuen IfSG deutlich über jede Grenze der Verhältnismäßigkeit hinaus.

Eine grundsätzliche nächtliche Ausgangssperre von 21.00 bis 05.00 Uhr wird bundeseinheitlich eingeführt (§ 28b Abs. 1 Nr. 2 IfSG). Dies ist zunächst eine Nichtachtung der Jurisprudenz. Nächtliche Ausgangssperren wurden zuletzt von mehreren Gerichten für unwirksam erklärt. Es ist aber auch zweifelhaft, ob sie Neuinfektionen überhaupt verhindern können.

Ansteckungen an SARS-CoV-2 finden vor allem in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Nahverkehr statt. Halten Sie ausreichend Abstand von anderen Menschen, ist der Aufenthalt im Freien fast immer unbedenklich. Sind Sie selbst tagsüber im Homeoffice, Ihre Kinder aber in ungeschützten Schulen und im ÖPNV, dann stecken Sie sich natürlich abends und nachts und zuhause an. Wo sonst?

Was „Notbremse“ genannt wird, heißt beispielsweise: Private Zusammenkünfte auch im privaten Raum sollen mit höchstens einer weiteren Person zulässig sein (§ 28b Abs. 1 Nr. 1 IfSG).
Die geplante, starre Regelung einer bundeseinheitlichen Notbremse ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen lässt vollkommen außer Acht, dass der Inzidenzwert ein nahezu willkürliches und zudem manipulierbares Instrument zur Messung des Infektionsgeschehens ist.

Insgesamt ist das neue Infektionsschutzgesetz auf die Verwaltung der epidemischen Lage ausgerichtet, nicht auf ihre Beseitigung. Kalkuliert wird im neuen IfSG mit Inzidenzen über 200. Dies mag wieder dem Impfstoffdebakel und dem Fehlen von Strategie und Ziel geschuldet sein. Niemand jedenfalls beschließt solch ein Gesetz nur für drei Monate. Die Bundesregierung rechnet anscheinend mit einer noch langen Pandemie durch SARS-CoV-2. Vermutlich hat sie in diesem Punkt sogar recht.

Die Bundesregierung tut aber so, als beruhe die schlechte Lage Deutschlands in der Pandemie auf den Strukturen des Föderalismus. Hätten Ministerpräsidenten und Landräte nichts mitzureden, so die These, wäre die Pandemie schon vorbei. Ist das so?

Für das Impfstoff-Desaster 2021 war nicht Ihr Landrat zuständig. Dass 2020 zur Lebensverlängerung Stoff-Fetzen als Alltagsmasken eingesetzt wurden, hat sich nicht Ihr Ministerpräsident ausgedacht. Gleiches gilt für die nutzlosen, vielleicht sogar gefährlich eingesetzten Antigen-Schnelltests des Jahres 2021.

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ (Art. 20 Abs. 1 GG)


Dass es mit den abstrusesten Hygienekonzepten alle drei Wochen eine neue Corona-Verordnung für Schulen gibt, verantwortet zwar Ihr Kultusminister. Der Kultusminister des Nachbarbundeslandes macht das aber ebenso. Sind Sie sicher, dass es die Bundesbildungsministerin besser machen wird? Sind Sie sicher, dass die nächste Bundesregierung kompetenter ist?

In der Pandemie haben Politiker nicht nur des Bundes, sondern auch der Länder, der Landkreise und auch der Städte versagt. Das lag aber an den konkreten Akteuren und nicht am Föderalismus selbst.

Für die Jüngeren: Der Föderalismus ist ein leidvoll errungenes Bekenntnis zur Machtbegrenzung und Machtverteilung sowie zum Vorrang der Regelung auf tiefstmöglicher Ebene. Dieses Prinzip hat sich trotz jeder Krise seit 1949 bewährt. Was wir brauchten, wäre eine zentrale Strategie gegen die Pandemie und ein gemeinsames Ziel. Die Pandemiebekämpfung und die Erreichung dieses Ziels erfordern vor Ort und in den Ländern Flexibilität.

Das angestrebte Nebeneinander von neuem Infektionsschutzgesetz und alten Verordnungszuständigkeiten von Bund und Ländern wird sowohl für den Bürger als auch den Verordnungsgeber endgültig ein unüberschaubarer Flickenteppich von Regelungen sein.

Die Regelungen des neuen IfSG können sich zudem mit dem Inzidenzwert „über Nacht“ durch einen Automatismus ändern. Rücksicht auf die Besonderheiten der Region oder das Zustandekommen dieser Werte nimmt das neue Gesetz nicht. Der Fehler ist grob. Ein lokaler Ausbruch in einer Schule erzwingt dann die Ausgangssperre in der Nacht.

Wenn demnächst der Großteil der Arbeitgeber und der Schulen eine oder mehrere Antigen-Schnelltestungen der Arbeitnehmer oder Schüler durchführen muss, wird die Anzahl der (falsch-)positiven Tests sprunghaft ansteigen. Derzeit gibt es allein etwa 10,9 Millionen Schüler in Deutschland. Benutzt werden qualitativ zumeist minderwertige, vom Paul-Ehrlich-Institut nicht kontrollierte, und zudem in fast allen Fällen falsch eingesetzte Tests. Medizinisch bedeuten die Ergebnisse wenig. Für unsere freiheitliche Grundordnung bedeuten sie viel.

Der neue § 28b IfSG wird auf unabsehbare Zeit für automatisierte Durchgriffe des Bundes sorgen, ohne erkennbaren Nutzen für die Bewältigung der Pandemie und nur aufgrund des Anschlagens jedweden Tests.

Vollkommen ausgeblendet werden

  • die medizinische Betrachtung der diagnostischen Probleme
  • die Beachtung der konkreten Gesundheitsversorgung vor Ort
  • die Testpositivrate
  • die Ausstattung aktiv handelnder Betriebe, Schulen und Tagesstätten mit Technik zum Schutz vor einer Infektion
  • die regional verfügbare Behandlungskapazität, insbesondere in der Intensivmedizin

Mit einem manipulierbaren Automatismus wird der Exekutive auf Bundesebene mit dem neuen Infektionsschutzgesetz eine praktisch nur durch das Bundesverfassungsgericht überprüfbare Macht zur Einschränkung elementarer Grundrechte eingeräumt werden. Das neue IfSG ist ein unmittelbar geltendes Parlamentsgesetz. Als solches bedarf es keiner gerichtlich anfechtbaren Umsetzung durch die Exekutive mehr. Der instanzgerichtliche Rechtsschutz und damit der Grundsatz der Gewaltenteilung ist damit ausgeschaltet.

Dies hat mit den über Jahrzehnte gewachsenen Institutionen unserer parlamentarischen Demokratie, mit Föderalismus und mit dem Gebot effektiven Rechtsschutzes nicht mehr viel gemein.

Schlechtes Regieren rechtfertigt nicht die Beseitigung unserer Verfassung. Schlechte Gesetze lösen kein Problem. Niemand überwindet die Pandemie, indem er das Grundgesetz mit Füßen tritt.

Wir brauchen Strategen und Strategien. Wir brauchen Wissenschaft und Forschung, die uns mit Fakten zur Pandemie versorgen. Wir brauchen Politiker, die sich nicht als Ärzte aufspielen. Wir brauchen für die Schulen und die Kindertagesstätten technischen Schutz. Wir müssen unser Leben und die Gesellschaft anpassen, damit wir menschlich leben können trotz SARS-CoV-2.

Wenn der Bund hier steuern will, bittesehr! Gerne auch mit einem gut durchdachten, verfassungskonformen Gesetz. Die Pandemie bedroht uns alle.
Ein medizinisch wirkungsloses Gesetz, das nur den Föderalismus aushebelt, brauchen wir nicht.

Impfstoff exklusiv an Kassenärzte

  • Der bis heute gültige Entwurf der Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV) sah keine Beschränkung der Arztpraxen vor, die gegen CoVID-19 impfen. Gemäß der Verordnung haben bislang auch die Apotheken für alle Arztpraxen bestellt.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am Abend des 30.03.2021 im Rahmen einer Videokonferenz davon abweichend festgestellt, dass ab heute exklusiv Kassenärzte in die sogenannte nationale Impfstrategie eingebunden werden sollen.
  • Dies soll durch eine Allgemeinverfügung des BMG geregelt werden, die zeitgleich mit der CoronaImpfV am 31.03.2021 bekannt gegeben werden soll. Neue Impfverordnung und Allgemeinverfügung treten (kein Scherz) am 1. April 2021 in Kraft.
  • Die Allgemeinverfügung wird festlegen, dass Apotheken CoVID-19-Impfstoffe nur an Kassenärzte abgeben dürfen. Andere Bestellungen dürfen nicht beliefert werden. Zuwiderhandeln ist eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 73 Abs. 1a Nr. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG).
  • Dies bedeutet, dass auch die bereits erfolgten Bestellungen von CoVID-19-Impfstoffen von Ärzten für die KW 14 (Woche nach Ostern) nicht an freie Ärzte in eigener Hausarztpraxis ausgeliefert werden dürfen.
  • Der für die Privatärzte bestellte Impfstoff muss somit von der Apotheke gleichmäßig auf die Kassenärzte verteilt werden, die in der Apotheke bestellt haben, jedoch aufgrund der Kontingentierung nicht die bestellte Menge erhalten haben. Wichtig sei trotzdem, dass Arztpraxen nicht unaufgefordert mehr Impfdosen erhalten, als sie bestellt haben. Davon betroffene Ärzte seien von der Apotheke unverzüglich über die Änderungen zu informieren, da dies für die Terminvergabe wichtig ist.
  • Sollte es einer Apotheke nicht möglich sein, so zu verfahren, sei diese gebeten, mit dem Großhandel Kontakt aufzunehmen.
  • Das vorstehende Verfahren, das für die Bestellungen in der KW 13 (Woche vor Ostern) anzuwenden ist, sei mit PHAGRO und KBV abgestimmt.
  • Ab sofort dürfen Apotheken auch keine Bestellungen von Ärzten annehmen, die nicht Kassenärzte sind.
  • Die Politik der Bundesregierung orientiert sich anscheinend nicht am Wohl der Menschen, sondern an Lobby-Interessen und Machtspielchen im Gesundheitsressort.
  • Maskenskandale, Impfskandale, Mauscheleien. Wir nehmen Kenntnis vom jüngsten Skandal des Hauses von Jens Spahn. Die Corona-Politik der schwarz-roten Bundesregierung hat jede Glaubwürdigkeit eingebüßt.
  • Bleiben Sie doch einfach nachts zu Hause. Machen Sie ein paar Schnelltests mehr. Und halten Sie sich auf jeden Fall sofort an alle Regeln. Morgen gelten sie vielleicht schon nicht mehr.
  • Wir hätten Sie gerne geimpft.

Impftermine SARS-CoV-2

Unsere ersten Schutzimpfungen mit Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 finden vermutlich am 7., am 8. und am 9.4.2021 statt. Wir werden uns möglichst bald bei Ihnen melden, um Termine zu vereinbaren. Auch in Zukunft finden Corona-Impfungen in Hausarzt-Praxisen vermutlich mittwochs, donnerstags und freitags statt.
Bitte
registrieren Sie sich weiterhin über unsere Website, wenn Sie von uns gegen CoVID-19 geimpft werden wollen.
Bitte sagen Sie bereits mit Impfzentren vereinbarte Impftermine nicht ab, wenn Sie von uns noch keinen definitiven Impftermin erhalten haben. Impfzentren werden bevorzugt beliefert.

Wir impfen bald!

Liebe Patienten,

unsere Praxis ist seit gestern offiziell mobiles Impfteam für das
Impfzentrum Wetterau. Davon unabhängig rechnen wir inzwischen mit ersten Impfstoff-Lieferungen auch über den traditionellen Apotheken-Weg. Dies dürfte in der ersten April-Woche der Fall sein.
Wir werden mehrere
Impfstoffe einsetzen. Allerdings ist Impfstoff gegen SARS-CoV-2 überall knapp.
Bitte
registrieren Sie sich jetzt über unsere Website, wenn Sie von uns gegen CoVID-19 geimpft werden wollen.
Bitte sagen Sie bereits mit Impfzentren vereinbarte Impftermine nicht ab, wenn Sie von uns noch keinen definitiven Impftermin erhalten haben. Impfzentren werden bevorzugt beliefert.

Herzliche Grüße,
Dr. Wolfgang Stock

SARS-CoV-2 in der Schule

  • Kinder und Jugendliche können ebenso schwer an CoVID-19 erkranken wie Erwachsene. Speziell bei Kindern zeigt sich aber ein besonderes Krankheitsbild (Ahmed et al 2020). Schüler hatten in der ersten Phase der Pandemie (SARS-CoV-2 in der Variante Wuhan; Liu et al) eine geringere Sterberate als Erwachsene. Ob dies auch für die Erkrankung durch weitere Varianten von SARS-CoV-2 (Großbritannien, Südafrika, Brasilien, u.a.) gilt, ist noch nicht abzusehen (Badal el al).
  • Es geht aber auch nicht immer nur um Leben und Tod. Menschen, die während der Corona-Pandemie Schüler waren, können von vielfältigen Folgeproblemen betroffen sein, selbst im Anschluss an eine unbemerkte Infektion. Ein Beispiel sind Probleme mit Fertilität und Potenz (Sansone et al, 2020).

Passiver Widerstand

  • Ein deutliches Zeichen gegen Corona wollen Bundesregierung und Ministerpräsidenten durch fünf #WirBleibenZuhause-Tage rund um Ostern setzen. Die fünf Tage hängen dabei zusammen, ohne Sicherheitsabstand.
  • Passiver Widerstand gegen die dritte Welle der Pandemie soll nach Ostern in den Schulen geleistet werden durch „baldmöglichst zwei Testungen pro Woche“. Nach dem Willen der Regierenden wird dies entschlossen, föderal und im Angesicht jeder Inzidenz geschehen.
  • Die WELT schrieb: „Die Verteilung und Organisation läuft regional unterschiedlich gut, und über die praktische Umsetzung wird vielerorts noch diskutiert, beispielsweise über die Frage, ob die Tests zu Hause oder in der Schule stattfinden sollen. Es geht dabei vor allem um die einfacher zu handhabenden Tests, ohne tiefen Nasen- oder Rachenabstrich. Daneben werden weiterhin auch herkömmliche Schnelltests angeboten, die von geschultem Personal durchgeführt werden.
  • Rechnerisch würden bei zwei Tests pro Woche für das komplette Kita- und Schulpersonal sowie alle Schüler in Deutschland mehr als 20 Millionen Tests wöchentlich benötigt. Zur Organisation des weiteren Betriebs von Schulen und Kitas, etwa zu möglichen Schließungen oder anderen Einschränkungen trafen Merkel und die Ministerpräsidenten keine konkreten Vereinbarungen.“
  • Als Waffen gegen das Virus werden also zunächst die Verweigerung von Ostermärschen und nach den Ferien die legendäre Zähigkeit der einheimischen Jugend eingesetzt. Der Erfolg kann gar nicht ausbleiben.
  • Frau Bundeskanzlerin, Damen und Herren Ministerpräsidenten beiderlei Geschlechts: Wir sind ganz arg stolz auf Sie!

Infektion und Familie

  • Die Corona-Pandemie hat nicht nur Folgen für Erkrankte.
  • Wie wichtig es ist, dass sich kein Mitglied der Familie, speziell kein Kind, mit SARS-CoV-2 infiziert, zeigt exemplarisch die Geschichte eines bereits vollständig mit dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff geimpften Ärzte-Ehepaars. Ihre Tochter hatte sich mit dem Virus infiziert. Das zuständige Gesundheitsamt traf eine Absonderungsanordnung.
  • Nicht infizierte Familienangehörige dürfen bei solch einer Anordnung keinen Kontakt mehr zu den Infizierten oder Erkrankten haben. Auch die Betreuung erkrankter Kinder durch ihre Eltern wird untersagt. Quarantäne wird auch für die übrigen Mitglieder des Hausstands verhängt. Ihnen ist für die Dauer der Quarantäne ggf. auch die Ausübung ihres Berufs nicht erlaubt. Dies gilt auch für geimpfte Personen und auch, wenn mehrfach konkret nachgewiesen wird, dass keine Infektion stattgefunden hat.
  • So ging es dem Elternpaar, wie der Beschluss des VG Neustadt 5/2021 vom 16.03.2021 zeigt.
  • Es lohnt sich also auch für die Eltern, kein infiziertes Kind zu haben. Mit Blick auf die Präsenz in unzureichend geschützten Schulen ist das relevant.

Antigen-Schnelltests im Schulbetrieb

  • Viele Eltern befürchten, dass Schulen nach Ostern unkontrollierbare Corona-Überträger sind.
  • Mit Antigen-Schnelltests wollen viele Politiker den „Schulbetrieb sicher machen“ bzw. "schrittweise wieder erlauben".
  • Hier können Sie nachlesen, ob das geht.

Hessen am Ende der Medizin?

  • In Hessen entscheidet zukünftig nicht mehr ein Arzt, welchen Impfstoff gegen CoVID-19 ein Patient erhält. Ein Programmierer entscheidet per Computer nach Verfügbarkeit und Zufallsprinzip.
  • Ein verfrühter Aprilscherz? Der Hessische Rundfunk treibt Mitte März solche Scherze nicht.
  • Die scheinbar zufällig verspritzten Impfstoffe sind keinesfalls gleichwertig. Das ganze Verfahren orientiert sich nicht an individuellen Gesundheitsanforderungen und es ist völlig intransparent. Computer sind außerdem gar nicht in der Lage, Ergebnisse wirklich zufällig zu erzeugen.
  • Stellen Sie sich vor, sie gingen zum Arzt und ein Computer wählte dort zufällig und nach Verfügbarkeit völlig verschiedenartige Narkosemittel oder Chemotherapeutika für sie aus.
  • Das also passiert, wenn man Berufspolitikern erlaubt, was aus guten Gründen rechtmäßig und medizinisch nur Ärzten gestattet ist.
  • In der Pandemie ist in Hessen inzwischen der Zufall Ihr Arzt. Es gibt keine Strategie. Viele unserer Anführer wissen anscheinend gar nicht, was sie da tun.
  • Hersteller von Alu-Hüten und militante Impfgegner werden sich vergnügt die Hände reiben, wenn sie vom Hessischen Impfplan erfahren. Ich dagegen schlage die Hände zusammen. Über dem Kopf.

Schule und Sicherheit

  • „In Deutschland hat die dritte Welle schon begonnen“, sagte RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler kürzlich im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU) in Genf. „Ich bin sehr besorgt.“
  • Träger der dritten Welle ist die britische Mutante B.1.1.7 von SARS-CoV-2. Sie ist erheblich gefährlicher für Menschen als das Ausgangsvirus. Viele junge Menschen werden als Schwerkranke betroffen sein.
  • Gleichzeitig fehlt in Deutschland Impfstoff überall. Eine spezifische Therapie gegen CoVID-19 gibt es nicht.
  • Da macht der Hessische Kultusminister Hessens Schultüren auf. Eltern und Lehrer hätten ihn gebeten.
  • Lorz und die Kreise und kreisfreien Städte haben die Schulen in den letzten Monaten weder mit Abluftanlagen noch mit Luftreinigern ausgestattet. Weder wurden von ihm Konzepte für Pandemie-gerechten Schulbetrieb vorgelegt noch zusätzliche Lehrkräfte eingestellt. Das geht nicht gegen Minister Lorz persönlich. Er handelt wie die ganze Kultusministerkonferenz (KMK). Was macht ein Kultusminister eigentlich den ganzen Tag?
  • Man mag ihm ohnehin zugute halten, dass R. Alexander Lorz mit Naturwissenschaften und Medizin nichts zu tun hat. Vielleicht ist er schlecht beraten. Vielleicht ist er im Kultusministerium einfach der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort.

Schnelltests

Wo ist der Impfstoff?

Liebe Patienten,

wir erhalten derzeit weit mehr Anfragen zu
Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2, als wir einzeln beantworten können. Deshalb hier: Wir werden Sie impfen, sobald uns erlaubt wird, Impfstoff zu kaufen. Wir werden Sie im Rahmen der bedingt erteilten Zulassungen versorgen, adaptiert auf Ihr individuelles Risiko. Nicht jeder braucht einen Integralhelm und einen feuerfesten Ganzkörperanzug im Auto, mancher schon. Wir kennen Ihre Lebenssituation und Ihre Gesundheitsgeschichte. Das nutzen wir, so dass daraus Ihr Vorteil wird. Verfolgen Sie neben den vollmundigen Ankündigungen einiger Politiker in den nächsten Wochen bitte auch diesen Blog. Hier erfahren Sie zuerst, ob es überhaupt stimmt, dass Hausärzte impfen dürfen und dass es Impfstoff gibt.

Herzliche Grüße,

Dr. Wolfgang Stock

Wir könnten impfen.

  • In den USA darf der Impfstoff von BioNTech und Pfizer ab sofort bis zu zwei Wochen lang bei den Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Bisher musste das bei minus 80 bis minus 60 Grad Celsius geschehen. Nun sind - für längstens zwei Wochen - Transport und Lagerung auch im Temperaturbereich von minus 25 bis minus 15 Grad erlaubt.
  • Wie bisher ist es zudem zulässig, den Impfstoff bis zu fünf Tage lang bei Kühlschranktemperatur aufzubewahren, bevor er verwendet wird.
  • Schon nach der Beantragung der neuen Genehmigung vor einer Woche hatten wir uns um den SARS-CoV-2-Impfstoff von Pfizer bemüht. Man schätze unsere Bemühungen, hieß es bei BioNTech. Leider dürfe der Impfstoff in Deutschland nur an Behörden verkauft werden.
  • Wir wären zwar flexibel, schnell und startklar gewesen. Zu einer Behörde macht uns das natürlich nicht. Außerdem sind wir nicht in den USA.

China macht dicht.

  • China riegelt sich und die Bewohner seines Landes fast vollständig gegen Menschen aus anderen Ländern ab.
  • "Von allen Fluggästen, die nach China einreisen", so das Auswärtige Amt, "werden negative Nukleinsäure- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt. […] Der Testzeitpunkt darf vor Abflug höchstens 48 Stunden zurückliegen. […] Es werden nur Testergebnisse mit venös entnommenem Blut akzeptiert. Schnelltests sind nicht ausreichend."
  • "Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf COVID-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann davon abweichende Regelungen vorsehen, wie z.B. zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den o.g. Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne. Anfallende Kosten für Quarantäne-, Test- und sonstige Maßnahmen müssen selbst getragen werden."
  • Das Bundesaußenministerium benennt "teils gravierende, staatlich angeordnete medizinische Maßnahmen. Das gilt insbesondere für Personen mit auskurierter COVID-19-Erkrankung." […] "Personen mit auskurierter COVID-19-Erkrankung werden, trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code, bei Einreise in sofortige mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen. Dies kann auch Personen betreffen, die aufgrund einer unentdeckten Erkrankung an COVID-19 noch Antikörper aufweisen. Gleiches kann für Personen gelten, die mit demselben Flug eingereist sind wie eine Person, die z. B. im Anschluss positiv auf COVID-19 getestet wird. Medizinische Maßnahmen der chinesischen Seite sind invasiv und beinhalten neben teils täglichen Blutentnahmen häufig auch Computertomografie-Aufnahmen. Erst wenn die behandelnden Stellen von einer Genesung ausgehen, kann die reguläre Zentralquarantäne mit weiteren Testungen angetreten werden. Bei erneutem Verdacht erfolgt die sofortige Rückverlegung in die Krankenhausisolation."
  • Chinesische Regelungen sähen vor, "dass Minderjährige im Fall einer positiven Testung nach Einreise nicht von ihren Eltern im Krankenhaus betreut und besucht werden dürfen." Kleinkinder würden zwar in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Kinder ab 14 Jahren könnten aber jederzeit isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantänebedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von zwei Wochen, bezeichnet das Auswärtige Amt besonders für Kinder und ältere Menschen als belastend.
  • Zu den invasiven Maßnahmen, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, zählten "Rektaltests, die nun routinemäßig bei Einreisen nach Peking zur Anwendung kommen. Dafür müssen die Betroffenen vor den Testern die Hosen runterlassen, falls diese sich nicht mit Stuhlproben begnügen."
  • Manche der genannten Maßnahmen kann man getrost als Mangel an Gastfreundschaft betrachten. Sie zeugen aber auch vom Respekt der Behörden vor SARS-CoV-2 und sie sind Zeichen großer Angst vor den Virus-Varianten aus Brasilien, Großbritannien und aus Südafrika.
  • Bei uns gibt es keinerlei Maßnahmen dieser Art. Es gibt aber unzählige Erkrankte und sehr viele Tote. Der Tagesspiegel spricht in diesem Zusammenhang heute von "westlicher Arroganz".