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Zwei kleine Schritte: richtige Richtung

  • Das RKI hat seine Listenvergleiche aufgegeben. Sie müssen nicht mehr zu einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort gewesen sein, um Verdachtsfall sein zu können. „Irgendwann ergibt es dann keinen Sinn mehr, nach einzelnen Gebieten zu unterschei­den“, so sein Präsident, Prof. Dr. Wieler.
  • In München begann man heute mit dem Aufstellen von Computer-Tomografie-Geräten vor ausgewählten Kliniken.

Mitarbeiter im Gesundheitswesen: verheizt

  • Das RKI hat heute die Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen bei der Behandlung von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 aktualisiert. Bei einem begründeten Verdachtsfall oder laufender differenzialdiagnostischer Abklärung sollen Ärzte Schutz­kleidung inzwischen gemäß einer Risikoabwägung anziehen. Hierbei wird die Verfügbarkeit von Schutz- und Behandlungsmaßnahmen berücksichtigt. So steht es in den ebenfalls heute aktualisierten Grundlagen für die Risikoeinschätzung des RKI. Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen bleiben hingegen auf dem Stand vom 20. Februar 2020.
  • Auf Deutsch: SARS-CoV-2 ist nur dann hoch gefährlich, wenn ausreichend viel Schutzausrüstung vorhanden ist. Je weniger Schutzausrüstung vorhanden ist, desto ungefährlicher ist SARS-CoV-2.
  • Haben Sie es noch nicht verstanden? - Ein Feuer ist umso gefährlicher, je besser die Feuerwehr ausgerüstet ist. Ein Feuer ist völlig ungefährlich, wenn der Feuerwehrmann nackt hinein geht.
  • Wenn Sie das nicht glauben, arbeiten Sie vermutlich nicht beim Robert-Koch-Institut.

Erkenntnisse zur Pathologie von CoVID-2019

  • Fridays for Future. Sundays for Science.
  • Heute gab es für mich nach dem Frühstück Fachliteratur, die sogar für Ärzte schwer verdaulich ist.
  • Beispiel: die Pathologie von CoVID-2019. Das sollten Laien nicht lesen.
  • Nach dem Mittagessen gab es Rechtsvorschriften.
  • Beispiel: die Falldefinition des Robert-Koch-Instituts. Wenn Sie Informatiker sind, lesen Sie das auf keinen Fall.

SARS-CoV-2: Pläne zur Eindämmung nicht mehr umsetzbar

  • Nachdem bereits mehrere Leiter von Gesundheitsämtern ihre Bemühungen um die Klärung von Infektionsketten auf gegeben haben, scheren auch immer mehr Krankenhäuser aus den Pandemie-Plänen des Robert-Koch-Instituts aus. Speziell in Aachen und in Berlin nimmt man es mit der Gefahr einer Infektion von Patienten im Krankenhaus nicht mehr so genau. Sogar Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité hält die Pläne des RKI für nicht mehr durchführbar.
  • In der Tat steckt die deutsche Reaktion auf die Pandemie voller Widersprüche.
  • Isoliert wird bereits, wer auch nur einer Verdachtsperson begegnet ist.
  • Abstriche werden in Ganzkörperschutzanzügen gemacht.
  • Schleusen zur An- und Auskleidung von Schutzanzügen gibt es außerhalb von OP-Trakten aber nicht.
  • Gesichtsschutz für Pflegekräfte ist kaum noch verfügbar.
  • Der Bundesgesundheitsminister rät von Reisen "in bestimmte Gebiete von Nordrhein-Westfalen" ab.
  • Über die Bedeutung von SARS-CoV-2 und das CoVID-2019-Krankheitsbild besteht unter den erklärten Experten weitgehend Uneinigkeit.

SARS-CoV-2: Deutschland und die Welt

  • Die Weltgesundheitsorganisation hält das Verbreitungsrisiko für SARS-CoV-2 seit gestern für "weltweit sehr hoch".
  • Das Robert-Koch-Institut hält das Risiko für Deutschland dagegen für "gering bis moderat".
  • SARS-CoV-2 liegt inzwischen in mehreren Mutanten vor. Es gibt zumindest eine chinesische und eine italienische Variante, die klar voneinander abgrenzbar sind.
  • Die Handlungsempfehlungen und die Abläufe innerhalb unserer Praxis bleiben gleich.
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